Praktikumsbericht Europäische Akademie für Musik und Darstellende Kunst Palazzo Ricci in Montepulciano

von Verena T.

Vom 10. Juli 2022 an habe ich für drei Monate ein Praktikum im Bereich Kulturmanagement in der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst Palazzo Ricci in Montepulciano in der Toskana gemacht.

Grundsätzlich waren wir Praktikanten dafür zuständig die Kurse und Projekte zu betreuen, die während der Saison, meist für die Dauer von einer Woche in den Palazzo Ricci kamen. Wir waren also Anlaufstelle für die Teilnehmer*innen für jegliche Belange. Daneben hatte jeder einen gesonderten Aufgabenbereich, für den er oder sie zuständig war, wobei dies nicht immer eindeutig aufgeteilt werden konnte, da sich oftmals alle vier Praktikanten um alles kümmerten.

Zu unseren Aufgaben zählten die Betreuung von Social Media, also das Aufnehmen der Bilder und Vorbereiten des Texts für Instagram und Facebook. Für die Öffentlichkeitsarbeit verschickten wir außerdem wöchentlich den Newsletter und die Pressemitteilungen, deren Text uns bereitgestellt wurde. Mit der Konzertvorbereitung war es unsere Aufgabe das Programmheft anzulegen und dieses zu drucken. Jede Meisterklasse bekam vor dem Konzert ein Konzertbriefing, welches wir organisierten und abhielten, bei dem wir die Teilnehmer über die wichtigsten Infos zum Konzertablauf informierten. Außerdem betreuten wir die Konzerte, was bedeutete den Einlass zu machen, während des Konzertes anwesend sein, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Wohnung wurde vom Palazzo Ricci mit einer Eigenbeteiligung gestellt und lag fußläufig drei Minuten vom Palazzo entfernt.  Ich kann meinen Kommiliton*innen dahingehend das Praktikum empfehlen, dass es nicht viel organisatorischen Aufwand bedarf, da die Wohnung gestellt wird und ein Kurzstipendium vom DAAD grundsätzlich gewährt wird. Außerdem lernt man sehr breit gefächert, wie eine Kulturinstitution funktioniert, da man einen guten Überblick über alle Aufgaben erhält.

Praktikumsbericht Regionskontor Padborg

von Nele P.

Ich durfte mein Auslandspraktikum vom 03.02.2020 bis zum 24.04.2020 beim Regionskontor für die Region Sønderjylland–Schleswig in Padborg absolvieren. Im Großen und Ganzen befasst sich das Regionskontor mit Pendlerfragen, die in Flensburg durch die Nähe zu Dänemark immer wieder aufkommen, wenn jemand in einem der Länder lebt, aber im anderen Land arbeitet. So ist das Büro die Anlaufstelle für Fragen zu Krankengeld, Steuern oder Rentenzahlungen, die Mitarbeiter*innen kümmern sich aber auch um den interkulturellen Austausch über die Grenze hinweg und kümmern sich darum, dass die Kommunikation in der Grenzregion bestmöglich funktioniert. Mein Praktikum bestand zum einen Teil aus Aufgaben, die jeden Tag erledigt werden mussten, wie die Auswertung von dänisch- und deutschsprachigen Zeitungen oder der Recherche zu vielerlei Themen. Gleichzeitig haben meine Mitpraktikantin und ich an Sitzungen mit Politiker*innen aus der Region teilnehmen dürfen (und diese Sitzungen auch vor- und nachbereitet). Ein großes Projekt, an dem wir stark beteiligt waren, war die Jahressitzung der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen (AGEG), die 2020 sogar in Flensburg stattfand. Bei diesem mehrtägigen Treffen kamen Vertreter*innen aller großen Grenzregionen in Europa – Vom Dreiländereck, der deutsch niederländischen Grenze oder auch der deutsch- polnischen Grenze – und tauschten sich über Probleme oder Entwicklungen aus, die ihnen in der jeweiligen Region begegnen. Dieser Verband berät sich bei solchen Treffen aber auch zu Strategien, um ihre Anliegen bei der Europäischen Union sichtbarer zu machen, mit der eine enge Zusammenarbeit besteht. Bei dieser Jahressitzung hatte ich die Möglichkeit, an mehreren Workshops teilzunehmen und mich mit den Vertreter*innen über die verschiedenen Regionen auszutauschen. Das Regionskontor gibt jeder Praktikantin und jedem Praktikanten eine „große“ Aufgabe über den Verlauf des Praktikums, ich habe mit meiner Mitpraktikantin die Texte zu einer Broschüre verfasst, die so etwas wie das 1×1 für den Einstieg zum Grenzpendeln sein sollte. In den Texten ging es um formelle Aspekte wie Steuern, vor allem aber um kulturelle Unterschiede zwischen den Ländern. Auch wenn die Länder so nah beieinander liegen, gibt es im Arbeitsleben große Unterschiede in der Ansprache untereinander, den Hierarchien, aber auch im privaten Umgang den Kolleg*innen und Ziel der Broschüre war es, diese Unterschiede gut verständlich zu vermitteln.
Ein Aspekt, der mir am Praktikum besonders gefallen hat, war der Austausch innerhalb des Teams; es gab jede zweite Woche ein gemeinsames Frühstück im Büro, bei dem alle an einem Tisch saßen und sich über die aktuellen Projekte informiert hat und im Wechsel mit dem Frühstück ein wöchentliches Meeting, sodass es einen sehr regelmäßigen Austausch untereinander gab und man wenigstens ungefähr wusste, was sonst so im Büro passiert. Ein Problem, mit dem niemand wirklich umzugehen wusste, war die Corona-Pandemie, die mitten in unserem Praktikum begann. Innerhalb von zwei Tagen waren wir im Homeoffice und haben in virtuellen Meetings das Praktikum beendet und uns dabei mit Themen befasst, die erst durch die Grenzschließung aufgekommen waren und bei denen niemand, auch der Chef des Kontors, so richtig weiterwusste. So haben wir uns zum Beispielmit Menschen beschäftigt, die auf der anderen Seite der Grenze ihr Pferd stehen hatten, und keine Möglichkeit, sich darum zu kümmern oder die Pendler*innen, die zu dem Zeitpunkt bestimmte Papierebrauchten, um überhaupt zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen, wenn dieser nicht im Homeoffice möglich war. Das Ende des Praktikums war aufregender, als erwartet, das ganze Praktikum hat mich aber in vielen Bereichen weitergebracht. Ich konnte in verschiedene Aufgabenbereiche hineinblicken und neues Wissen zu Flensburg und der Region sammeln, zu dem ich sonst keinen Zugang gehabt hätte. Vor allem der Alltag in einem dänischen Büro hat mir gut gefallen, es gab eine sehr gute Kommunikation untereinander und den typisch dänischen Spaziergang nach dem Mittagessen habe ich jetzt noch in meinen Arbeitsalltag integriert

Praktikumsbericht Deutsches Museum und Deutsches Archiv Nordschleswig, Sonderburg

von Ilka T.


Ein Auslandspraktikum zu machen, war im Frühjahr 2021 gar nicht so einfach – die Corona-Pandemie hatte die Möglichkeiten stark eingeschränkt. Doch „Dänemark gilt auch als Ausland“ hatte Frau Machat einmal augenzwinkernd gesagt, und dahin ließ es sich mit etwas Aufwand (tägliche Tests durch anerkanntes dänisches Medizinpersonal und Kontrollen an der Grenze mit dem Nachweis, dass ich zum Arbeiten einreise) jedenfalls reisen.
Der Direktor des Deutschen Museums Nordschleswig in Sonderburg, Hauke Grella, sah kein Problem darin, eine Praktikantin aus Deutschland willkommen zu heißen, obwohl das Museum noch für das Publikum geschlossen war. So konnte ich von Anfang März bis Ende Mai in Sonderburg im Deutschen Museum und Archiv mitarbeiten. Das Museum hatte gerade erst (August 2020) seinen Erweiterungsbau mit der neugestalteten Ausstellung zur Geschichte, Kultur und Identität der deutschen Minderheit in Nordschleswig einweihen können, gleichzeitig hat auch das Archiv der deutschen Minderheit nun in dem Neubau einen Platz gefunden. Der Umzug der Ausstellungsstücke sowie der Archivalien war noch nicht abgeschlossen, und da der bisherige Archivleiter in den Ruhestand gegangen war und viele ehrenamtliche Mitarbeiter wegen der Pandemie lieber zu Hause blieben, gab es viel zu tun. Nach der Hälfte meiner Praktikumszeit durfte das Museum wieder öffnen, und die neue Archivleiterin, Nina Jebsen, trat ihre Stelle an. Neben Arbeiten im Archiv, habe ich mich hauptsächlich mit der Recherche zu einem historischen Thema beschäftigt. Es war eine Sonderausstellung zur Geschichte des Landwirtschaftlichen Hauptvereins geplant, die das von nationalen Konflikten bestimmte Ringen um Landbesitz in Nordschleswig zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum Thema haben sollte. In diesem so genannten Bodenkampf wurden reichsdänische Bauern von dänischer Seite großzügig bei einer Ansiedlung in Nordschleswig unterstützt, während von deutscher Seite günstige Kredite an deutsch gesinnte Bauern gegeben wurden, um sie in einer Zeit der Landwirtschaftskrise auf ihren Höfen zu halten. Dahinter stand die politische Zielsetzung der deutschen Minderheit nach 1920, eine Revision der Grenze zu erwirken, und der Umfang des Landbesitzes deutsch gesinnter Bauern war dabei ein gewichtiges Argument. Neben der wissenschaftlichen Arbeit an dem Thema habe ich mich mit der Frage auseinandergesetzt, wie ein solches wirtschaftliches Thema anschaulich darzustellen ist. Welche Artefakte gibt es? Welche Möglichkeiten bildhafter oder grafischer Darstellung? Dabei habe ich die Idee entwickelt, einzelne Höfe zu porträtieren und ihre Entwicklung, abhängig von den verschiedenen Besitzverhältnissen nachzuzeichnen. Außerdem fand sich im Archiv das Manuskript einer unveröffentlichten Erzählung (Schmidt-Gorsblock, Hans: Höfe an der Au), die die Ereignisse dieser bewegten Zeit fiktional behandelt. Diese könnte, kritisch editiert, das Thema illustrieren.

Die Zeit in Sonderburg hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte viele im Studium gewonnene Kompetenzen einbringen. Mir wurde großes Vertrauen entgegengebracht, und ich durfte frei und selbstständig arbeiten. Der Museumsleiter Hauke und die anderen Mitarbeiter*innen waren sehr hilfsbereit und zugewandt. Das Arbeiten in Dänemark habe ich als sehr viel
entspannter als in Deutschland erlebt. Alle setzen sich regelmäßig für einen Schnack bei Kaffee und Kuchen zusammen, die Arbeitszeiten sind sehr flexibel, die Türen zu den Büros sind offen, es wird sich selbstverständlich geduzt… Gelernt habe ich auch: Die Umgangssprache der deutschen Minderheit in Dänemark ist Sønderjysk, ein plattdänischer Dialekt. Nicht nur deswegen hätte ich mir gewünscht, dass mein Dänisch schon besser gewesen wäre. Mit Hochdeutsch kam ich zwar gut bei der Arbeit zurecht, doch bei Telefonaten, im Kontakt mit Besucher*innen oder auch nur dem Postboten konnte ich aber leider wenig hilfreich sein.

Praktikumsbericht ABOUT YOU GmbH

von Kimberly K.

Meine beiden Pflichtpraktika habe ich bei der ABOUT YOU GmbH sowohl im Inland als auch im Ausland absolviert. ABOUT YOU ist eines der am schnellsten wachsenden E-Commerce Unternehmen Europas und wurde in 2018 zu Hamburgs erstem Unicorn. Als ein Fashion- und Technologie-Unternehmen ist es das Ziel, den klassischen Einkaufsbummel zu digitalisieren, indem ein inspirierendes und personalisiertes Einkaufserlebnis auf dem Smartphone geschaffen wird. Die Kunden können Mode aus einem Sortiment von mehr
als 3.500 Brands entdecken. Durch die konsequente Fokussierung auf Personalisierung, Inspiration und Mobile Shopping erwirtschaftete ABOUT YOU einen Umsatz von 1,73 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2021/22 und zählt damit heute zu den größten Online-Modehändlern in Deutschland.
Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich spannende Einblicke in zwei wesentliche Bereiche der Content-Abteilung gewinnen können.

Bereich Social Media Management: In diesem Bereich lag der Fokus auf der
redaktionellen Planung und Content-Erstellung für die Social Media Kanäle Facebook, Instagram und Pinterest, sowie dessen Pflege. Dazu gehörte im Detail das Management der Online-Community (also die Beantwortung von Anfragen zu Produkten) sowie die Produktion von Bild- und Videoinhalten. Mir persönlich hat vor allem die Shooting- Konzeption für Inhalte, die auf dem Instagram-Account ausgespielt werden sollten, besonders viel Spaß gemacht, da sowohl bei Presse-Events als auch bei Idol-Shootings für die Website immer behind the scenes mitgefilmt und fotografiert wurde. In dem Social Media Team konnte ich somit bei vielen großen Veranstaltungen des Unternehmens dabei
sein, um hautnah Einblicke in die Modewelt zu gewinnen und an der Gestaltung und Erstellung von Fashion-Content mitwirken zu können. Da das Praktikum sehr vielfältig ausgelegt war, war es möglich, eigene Schwerpunkte zu setzen, sodass ich auch häufig als Shooting-Assistenz bei Fotoproduktionen dabei sein durfte. Hieraus entwickelte sich ein Interessenfeld, welches ich in meinem darauffolgenden Praktikum noch näher vertiefen konnte.

Bereich Influencer Marketing: Bei diesem zweiten Praktikum in einem weiteren Bereich der Content-Abteilung desselben Unternehmens, stand vor allem die Vor- und Nachbereitung sowie die Assistenz bei der Durchführung von Fotoshootings im eigenen Studio und an externen Locations im Ausland im Vordergrund. Hierzu zählte die Organisation von Brand-Kooperationen innerhalb der Shootings sowie essentielle Aufgaben im Vorbereitungsprozess (Reiseplanung, Absprache mit Stylisten, Kurieren, der Musterfläche, etc.). Auch die Kommunikation mit externen Agenturen und Managements im In- und Ausland bezüglich interner Projekte, stellte hierbei eine wesentliche Aufgabe
dar. Neben all den zuvor erwähnten Vorbereitungen für die aufwendigen Fotoproduktionen insbesondere im Ausland (u.a. in Marrakech, Amsterdam, Antwerpen) gehörte neben dem Organisatorischen vor allem der On-set Kontakt mit den für die Produktion gebuchten Influencern bzw. Talents sowie deren Betreuung zu meinen Aufgaben.
Rückblickend kann ich wirklich sagen, dass einem ein Praktikum bei ABOUT YOU (ganz egal in welchem Bereich) unglaublich tolle Möglichkeiten bietet, um sich selbst auszuprobieren und Verantwortung zu übernehmen. Von Tag 1 an wird man quasi ins kalte Wasser geschmissen und darf eigenverantwortlich an tollen Projekten mitwirken. Als schnell wachsendes Unternehmen im E-Commerce Bereich erfordert der Job allerdings eine gute Portion Eigeninitiative, hohe Flexibilität und Einsatz, was ich aus meiner Erfahrung heraus als unglaublich positiv wahrgenommen habe – nicht zuletzt, weil ich mit wahnsinnig tollen und ambitionierten Menschen zusammen arbeiten dufte! Ein Praktikum bei der ABOUT YOU GmbH kann ich deshalb jedem nur wärmstens empfehlen!

Praktikumsbericht Webmarketing bei AddBike

von Elisa N.

Im Rahmen des Pflichtpraktikums habe ich mich für das große Praktikum im Ausland entschieden. Das Praktikum habe ich direkt im Anschluss meines Auslandssemesters in Lyon begonnen. So konnte ich meinen Auslandsaufenthalt verlängern und organisatorische Dinge wie Wohnung, Versicherung etc. waren bereits geklärt.
Das Praktikum habe ich bei einem Startup namens AddBike im Bereich Webmarketing absolviert. AddBike ist in der Fahrradwelt zu Hause und stellt Lastenfahrräder her, wobei sie sich besonders durch 2 Produkte auszeichnen: Auf der einen Seite haben sie das U-Cargo, ein elektrisches Longtail-Rad für den Kindertransport, entwickelt. Auf der anderen Seite ist AddBike bekannt für sein Zubehör, was ein herkömmliches Fahrrad in ein Lastenfahrrad verwandelt. Das Zubehör unterscheidet sich je nachdem welchen Zweck es erfüllen soll. Somit ist dies angepasst für den Kinder-, Hunde- oder Lastentransport erhältlich.

Meine Aufgaben während des Praktikums würde ich als sehr vielfältig beschreiben. Im Großen und Ganzen bestanden diese aus folgenden Tätigkeiten:

  • Korrektur der Website
  • Verfassen von Artikeln für den Blog
  • Verfassen des Newsletters (+ Themenrecherche)
  • Kundenbetreuung und Kontaktpflege von Partnern
  • Identifizierung neuer Partner in Deutschland
  • Recherche nach Online-Marktplätzen
  • Übersetzungen

Dadurch, dass ich die einzige im Team war, dessen Muttersprache deutsch war, habe ich so ziemlich alle Aufgaben erledigt, die Kenntnisse der deutschen Sprache verlangten. So hatte ich stets auch sehr viel Verantwortung, und generell viel Vertrauen im Erledigen meiner Aufgaben von meiner Managerin erhalten.
Hauptsächlich waren meine Aufgaben im Webmarketing-Bereich (SEO & SEA) angesiedelt. Dazu gehörten beispielsweise das Verfassen von Artikeln und Newslettern. Während des Praktikums konnte ich mich also ziemlich gut auf das Erweitern meiner redaktionellen Fähigkeiten konzentrieren. Dabei hatte ich besonders viel Freiheit und das Vergnügen meine Kreativität ohne Grenzen ausleben zu können. Der Prozess des Verfassens eines Newsletters oder Artikels beinhaltete vor ab eine Themenrecherche sowie abschließend das Auswählen und Platzieren von Bildern.
Anschließend war ich für französisch-deutsche Übersetzungen verantwortlich, was auch sehr viele spontane Übersetzungen „zwischendurch“ von z.B. Mails beinhaltete. Schnell konnte ich meine eigene Strategie entwickeln, die es mir ermöglichte schnelle, gute und authentische Übersetzungen zu verfassen. Im Bereich SEA haben wir mit einer Agentur aus Deutschland zusammengearbeitet, die uns bei einigen Kampagnen unterstützte. Dies fand ich besonders spannend und war dankbar, bei allen Meetings dabei gewesen sein zu können.
Anders als geplant, habe ich nach der Hälfte zudem Aufgaben des Vertriebs-Teams übernommen. So habe ich zum Beispiel den Kontakt zu Kunden gepflegt, Fragen beantwortet (per Mail als auch über Telefon) und unsere Partnerhändler_innen in Deutschland kontaktiert, um zu fragen, wie es mit unseren Produkten läuft. So stand ich ein wenig zwischen dem Kommunikationsteam sowie den Vertriebler_innen. Ich fand dies unglaublich spannend und auch wichtig, da ich durch den Kontakt mit den Kunden/Partnerhändlern das Produkt nochmal aus anderen Augen kennenlernen konnte. Diese andere Perspektive hat mir persönlich sehr in meinem Aufgabenbereich der Kommunikation geholfen. Ich verstand so, was den Kund_innen wirklich an unserem Produkt begeisterte und wo es aber z.B. auch seine Schwächen hat.

Während meines kompletten Praktikums hat mir das Arbeiten im Kontext eines Startups unglaublich viel Spaß gemacht hat. Es war stets ein angenehmes Arbeiten mit vielen soirées sowie apéros nach erledigter Arbeit. Darüber hinaus hatte ich unglaublich viel Glück mit dem Team, was neben französischen Kollegen und Kolleginnen,  auch aus vielen internationalen Mitarbeiter_innen bestand. Habe ich schon vorher interkulturelle Begegnungen sehr zu schätzen gewusst, weiß ich dank des Praktikums nun, dass ich diese auch in der Arbeitswelt nicht missen möchte! Darüber hinaus hat das Teilen eines gemeinsames Ziel, nämlich das Startup weiter voranzutreiben, mich sehr inspiriert und mir viel Energie bei der Bearbeitung meiner Aufgaben gegeben!

Praktikumsbericht Hejskole Logumkloster Denmark

von Sayed Milad S.


From 01.02.2022 until 30.04.2022 I did an internship in Hejskole Logumkloster/ Public School Logumkloster in Denmark. Hejskole or public schools are boarding schools in Denmark where a lot of young people from Denmark and around the world are living together. Furthermore, folk high schools are a type of residential schools for adults that is standard in Scandinavian countries and has also been popular elsewhere in Europe. The folk high schools are offering different short- and long-term courses including music, literature, Scandinavian lifestyle or Nordic living, Ceramics, Gardening, etc. For me it was a great experience to live and work as an intern in Denmark and especially
in a public school for three months. I was working as a Modern Danish Literature teacher and had my own individual classes; also, I was engaged very closely with the international students which was a wonderful experience for me. During three months of internship, I have gained a great experience of teaching and have learned a lot about the recent teaching methods and an immense knowledge of the public schools and their concepts and existences in Denmark, on the other hand, the practice of being with a huge number of people from different cultures, regions and ages was really tremendous. We had deep talks about the current issues of our world, cultures, food, new trends, etc which I really learned from.
I was attending two times per week in the teachers meeting as well once per week I had a session with my internship observer, during the meeting if both parties had questions or issues both would have been asking and finding solutions. At the same time, there was a very strong teamwork and I was supported by the whole team during my internship period. The administration team was very cooperative during the time of my internship, they were helping any time I needed to. The principal of the school is a very open minded and warmhearted personality which I really enjoyed working with her and I appreciated her valuable instructions . She was monitoring every step of my work but at the same time giving me the freedom to be able to work independently.
Finally, throughout the internship, I have also learned many things about Danish culture whose benefits are far beyond what I could learn on a normal trip. In short, I would like to thank the university of Flensburg -Erasmus project, and I strongly recommend the internship recipient institution for the students who are willing to do an internship in the future.

Praktikumsbericht Das Inselradio S.L.

von Nicolas N.

Das Inselradio Mallorca erfüllt seit mittlerweile 25 Jahren eine zentrale kulturelle Vermittlerrolle zwischen deutschen Touristen und mallorquinischen Einheimischen. Urlaubern bringt es die Baleareninsel kulturell näher, Mallorca-Fans in Deutschland fühlen sich in den eigenen vier Wänden durch das Radio auf die Insel versetzt. Für mein Empfinden gelingt das diesem Radiosender außergewöhnlich gut: auf der einen Seite für Deutsche im Urlaub ein Gefühl von Zuhausesein auf Mallorca zu erzeugen, und auf der anderen Seite für Mallorca-Fans in Deutschland das sommerliche Gefühl der Insel nach Hause zu transportieren. Ich selbst kenne das Inselradio schon von früher, weil wir in meiner Familie im Mallorca-Urlaub den Sender oft gehört haben. Auch wegen meines Studiums Kultur-Sprache-Medien war die Entscheidung für diesen Praktikumsplatz total naheliegend.

Ich hatte vorab relativ hohe Erwartungen an das Praktikum. Zum einen habe ich natürlich gehofft, die Insel bei meinem dreimonatigen Auslandsaufenthalt aus einem neuen Blickwinkel zu sehen – um aus der Innensicht heraus ein tieferes Verständnis als vorher von der mallorquinischen Lebensart zu bekommen. Zum anderen wollte ich, da ich schon relativ vertraut mit der Insel war, bei dem Radiosender meinen Teil beitragen und hatte die Hoffnung, in der täglichen redaktionellen Arbeit dem Inselradio eine echte Hilfe zu sein. Rückblickend haben sich diese Erwartungen für mich dann auch absolut erfüllt!

Ich kann nur sagen, dass ich selten in so kurzer Zeit so viel gelernt habe wie in diesem Praktikum. Nachdem ich am ersten Tag noch mit dem Kollegium und dem Programm des Inselradios vertraut gemacht wurde, übernahm ich ab dem zweiten Tag die Recherche von für Urlauber interessanten Events auf der Insel und das Schreiben dieser Freizeittipps für die Sendung des Inselradios. Bereits am dritten Tag kam mit der Einweisung in das Content Management System für die Webseite eine weitere Aufgabe hinzu. Die von mir recherchierten und geschriebenen Freizeittipps für die Sendung durfte ich ab sofort auch online-stellen, also mit allen Infos in den Veranstaltungskalender auf der Webseite einpflegen. Im späteren Verlauf des Praktikums habe ich die Freizeittipps dann sogar im Studio für die Sendung einsprechen dürfen – mehrmals war ich mit den Freizeittipps in der Sendung zu hören.

In den täglichen kurzen 12-Uhr-Besprechungen konnte ich mich regelmäßig einbringen mit allerlei Beobachtungen, die mir als Neuankömmling in der Hauptstadt Palma aufgefallen sind. Und über den gesamten Zeitraum des Praktikums kamen stetig neue spannende Aufgaben hinzu.

Schon in der etwa dritten Woche meines Praktikums habe ich die Arbeit an einem ersten eigenen redaktionellen Beitrag aufgenommen. Ich durfte einen der Beiträge im Rahmen des Themas der Woche für die Sendung selbst komplett produzieren – das heißt schreiben, im Studio einsprechen und nach kurzer Anleitung auch selbst fertig schneiden und mit Musikbetten unterlegen. Dazu habe ich selbstständig zu dem mir vorgegebenen Thema recherchiert und meinen Beitrag fertiggestellt. Im Laufe meines Praktikums durfte ich mehrere dieser Wochenbeiträge erstellen, die dann jeweils dreimal im Lauf einer Woche in der Sendung liefen.

Außerdem durfte ich bei mehreren Gelegenheiten mit einer zweiten Praktikantin mit einem Aufnahmegerät in die Stadt gehen, um Umfragen durchzuführen. Dazu haben wir Passanten angesprochen und interviewt. Die Töne, die wir bei dieser Umfrage für die Sendung gesammelt haben, habe ich dann auch selbst am Computer geschnitten.

Und nicht zuletzt durfte ich an dem Social Media Auftritt des Inselradios bei Instagram mitwirken. So habe ich im Laufe des Praktikums mehrere Instagram-Storys zu teilweise vorgegebenen, teilweise selbst gewählten Themen für den Sender erstellt und bei Instagram gepostet.

Auch über meine Aufgaben in der Arbeit beim Inselradio Mallorca und meinen Lernfortschritt hinaus habe ich im Praktikum dort viel erlebt. Vor allem habe ich schon relativ zu Beginn des Praktikums das Mega-Event der vom Inselradio im Golfclub Alcanada ausgerichteten 28. Golftrophy erleben dürfen. Zahlreiche Amateurgolfer strömten auf den luxuriösen Golfplatz, um sich im Rahmen eines großen Gewinnspiels des Inselradios an einem Hole-in-one zu versuchen und anschließend bei einem ausgefallenen Menü und Livemusik die Feierlichkeiten und abschließende Preisverleihung der Golftrophy zu genießen. Neben meinen Aufgaben bei Aufbau und Vorbereitung, dem Verteilen von Präsentkörben an die Teilnehmer und der Repräsentation des Inselradios auf dem Platz war dieses Event ein einzigartiges Erlebnis für mich.

Nicht zuletzt auch an der kleinen Betriebsfeier zum 25. Geburtstag des Inselradios mit dem ganzen Kollegium durfte ich teilnehmen.

Abschließend möchte ich allen interessierten Studierenden dieses Praktikum ausdrücklich ans Herz legen! Es war eine wirklich fantastische Zeit in der schönen Stadt Palma, beim Inselradio Mallorca. Ich denke, gerade wenn man sich fürs Radio interessiert gibt es nur wenige Praktikumsplätze, wo man sich mehr einbringen kann!

Praktikumsbericht Reykjavik International Film Festival

von Patrick A.

Ich habe die Monate Juli, August, September und Oktober damit verbracht, in Island beim Reykjavik Internationalen Film Festival mitzuarbeiten. RIFF ist ein Filmfestival das junge Filmtalente unterstützen möchte, weshalb in der wichtigsten Filmkategorie nur die ersten oder den zweiten Film von Filmemachern erlaubt sind.

In den 14 Wochen wo ich Praktikant war hatte ich eine Reihe von verschiedenen Aufgaben zu bewältigen. Offiziell war mein Titel „Redakteur Assistent“ aber meine Aufgaben spannten sich viel weiter aus. Ich war für alles Textbasierte verantwortlich. Alles von Texten korrigieren, zu übersetzen, zu reduzieren und zu schreiben. Da ich viele verschiedene Aufgaben hatte, will ich mich hier auf die wichtigsten konzentrieren:

Mir wurde aufgetragen die Webseiten anderer Filmfestivals zu analysieren und Vorschläge hervorzubringen, wie die Webseite RIFFs verbessert werden könnte. Ehrlich gesagt habe ich mich geehrt gefühlt diese Aufgabe zu erhalten, da Webpagedesign nicht mein Studienfeld ist und es bezüglich dessen auch qualifiziertere Praktikanten gab. Meine Vorschläge wurden ernst genommen, sowohl von dem Webpageverantwortlichen Praktikanten, als auch von der Leitung.

Meine größte Arbeit fand am Anfang statt, wo ich bei der Ausarbeitung eines Antrages für einen EU-Fond mithalf. Hierbei konnte ich viel Wissen anwenden, welches ich in Verbindung mit der Ausarbeitung von Hausarbeiten, angeeignet hatte. Das Einsammeln von Informationen, korrektes Schreiben und genaues Lesen von den Kriterien. Darüber hinaus arbeitete ich auch an einen anderen Antrag für eine Zusammenarbeit mit einem anderen Filmfestival.

Was die Broschüre für das Festival angeht, war es meine Aufgabe die Resümees der Filme zu kürzen, sodass jeder Film ungefähr gleichviel Text hatte. Ich musste die Seitenanzahl für Fehler überprüfen und die Filme eine Alterseinstufung geben. Dies fand ich besonders interessant, da die meisten Filme keine Alterseinstufung hatten und ich deshalb, ohne die Filme zu sehen, angemessene Alterseinstufungen vergeben musste.

Andere größere Aufgaben waren das Planen, Aufsetzten und Durchführen von zwei Events: Dem Pub Quiz und dem Karaoke Abend. Für den Pub Quiz war ich dafür verantwortlich ein Quiz zu erstellen, der über Filme handelte, sowie die Show zu leiten. Zwar war ich was das Hosting angeht nicht alleine, habe aber 95 % dessen übernommen, wo meine Obergesetzte nur wegen extra Infos sich von Zeit zu Zeit meldete. Die Fragen zu stellen, den Quiz zu leiten und mit den Teilnehmern zu interagieren waren alles meine Aufgaben. Bezüglich des Karaoke war es meine Aufgabe die Sachen abzuholen, sie im Motel aufzusetzen und mit dem Personal alles abzuklären. Und natürlich das Event zu hosten und Stimmung aufzubauen. Muss schon sagen, es hat mir echt viel Spaß gemacht

Während des Festivals hatte ich andere Titel: Putzfrau, Hausmeister und Chauffeur für die Stars. Was das Letztere betrifft hätte auch Chauffeur gereicht, aber so hört es sich um einiges besser an. Meine Hauptaufgaben während des Festivals waren von einem physischen Character. Das Büro ordentlich sauber zu machen, für vorbeikommende Gäste und wichtige Personen, sowohl als auch die Autos auf einen tiptop Stand zu bringen. Hausmeistertätigkeiten bestanden aus dem Transportieren, Abholen und Schleppen von schweren Dingen. Stühle, Kisten, Tische usw. Bevor jetzt jemand sagt: „Manno Meter. Was ist denn das für ein Ding?“ Naja, ehrlich gesagt hatte ich mir das auch so nicht vorgestellt. Aber es waren trotzdem wichtige Aufgaben die erledigt werden mussten. Ich war wie die Säulen, die Venedig vorm versenken schützen: Wichtig, hielt alles über Wasser, während ich von Dreck und Schlamm umgeben war. Das Fahren der Gäste war schon ziemlich interessant, weil ich auch dänischesprechende Gäste hatte, die durch meine Kommunikation mit ihnen entspannter waren und es sehr genossen auf ihrer Muttersprache zu kommunizieren. Und hey, ich kann jetzt sagen ich hätte die Sängerin von Blondie gefahren, wer kann das schon von sich behaupten?

Eine andere wichtige Aufgabe die mir während des Festivals aufgetragen wurde, war zu den Botschaften verschiedener Länder zu fahren und Dank auszurichten, für die Zusammenarbeit mit RIFF.

Übergeordnet würde ich nicht sagen, dass ich viel Neues gelernt habe, aber was ich gelernt habe ist mich selbst besser einzuschätzen. Ich habe lernen können welche Kompetenzen ich einem potenziellen Arbeitsgeber in Zukunft anbieten kann und dafür bin ich mehr als dankbar. Darüber hinaus habe ich Erfahrungen machen können wie ein Filmfestival geplant und durchgeführt wird.

Praktikumsbericht Regionskontor Sønderjylland-Schleswig

von Bastian M.

Im Herbst 2019 habe ich 12 Wochen mein großes Auslandspraktikum im Regionskontor im dänischen Padborg gemacht. Die Aufgabe des Regionskontors besteht darin, Menschen, Gremien und Kultur von beiden Seiten der deutsch-dänischen Grenze zu fördern, zu koordinieren und in Verbindung zu bringen. Zusätzlich ist der Regionskontor mit seinem Infocenter Ansprechpartner für Grenzpendler bei Fragen und Problemen aller Art und initiiert und begleitet grenzüberschreitende kulturelle Veranstaltungen.

Meine Aufgaben bestanden vorrangig aus der Recherche zu Themen aus der Grenzregion (Der „Wildschweinzaun“ war ein großes Thema), der Aufbereitung von Statistiken und Präsentationen für Sitzungen sowie dem „Reinschnuppern“ in die verschiedenen Abteilungen.

Die Sprache im Regionskontor ist bunt gemischt. Je nach Situation und Kolleg*in wird entweder Deutsch oder Dänisch gesprochen. Für mich war besonders das Dänische eine Herausforderung, allerdings konnte ich in den 12 Wochen mein Dänisch so stark verbessern, dass ich selbst in den wöchentlichen dänischen Teammeetings halbwegs flüssig zu Wort kam.

Auch abseits des Büroalltags war die Zeit sehr abwechslungsreich. So fuhr ich beispielsweise zu einem deutsch-dänischen Schulfilmfestival nach Tønder und besuchte einige deutsch-dänische Kulturveranstaltungen, welche ebenfalls im Regionskontor begleitet und gefördert wurden.

Allgemein wurde ich sehr schnell in das Team integriert und mit offenen Armen aufgenommen. Besonders nett waren die „Spisedager“ und die Weihnachtsfeier. Ich bekam sogar ein großes Weihnachtsgeschenk!

Ich kann ein Praktikum im Regionskontor& Infocenter in Padborg allen empfehlen, welche sich für die Region Flensburg-Sønderjylland einsetzen wollen und Spaß an interkultureller Kommunikation auf Nachbarschaftsebene haben!


Praktikumsbericht Goethe Institut Wellington

von Yona B.

Ich habe mir vom Praktikum erwartet, dass ich Einblicke in die Social Media-Arbeit vom Goethe-Insitut Neusseeland und in die Eventorganisation erhalte. An Neuseeland hatte ich die Erwartung, dass ich Kultur und das alltägliche Leben hier besser kennenlernen werde. Da ich vor einigen Jahren schon in Neuseeland zum Urlaub war, hatte ich eine grobe Idee, was mich erwartet und hatte so nicht zu sehr das Gefühl, ins komplett Unbekannte zu reisen.

Auf das Praktikum habe ich mich vorbereitet, indem ich bei meinem früheren Job als Werkstudentin im Talent Management vermehrt nach Aufgaben im Social Media-Bereich gefragt habe und so dort erste Erfahrungen auf LinkedIn, Facebook und Instagram sammeln konnte.

In meinem Praktikum war ich in der Kulturabteilung tätig. Zu meinen Aufgaben zählten vor allem die Erstellung von Inhalten für Facebook und Instagram. Der Instagram-Account des Goethe-Institut Neuseelands wurde erst während meiner Zeit als Praktikantin erstellt. Während meines Praktikums habe ich zudem eine Goethe-on-Air-Show geplant, aufgenommen, geschnitten und beworben. An der Vorbereitung der Feier am 03.07.2020 zur Übergabe des Order of Merit an Judith Geare und zur Verabschiedung von Institutsleiter Christian Kahnt war ich auch beteiligt. Ich habe einige Artikel für die Website verfasst und diese in CONTENS angelegt. Des Weiteren habe ich den Pressespiegel geführt und beim Verfassen von Newslettern sowie Pressemitteilungen geholfen. Bei zwei Unterrichtseinheiten habe ich zudem hospitiert und konnte so Einblicke in die praktische Spracharbeit des Goethe-Instituts gewinnen. Das wohl größte Ergebnis meines Praktikums liegt in der Implementierung des Instagram-Accounts am Goethe-Institut Neuseeland.

Das Praktikum hat definitiv zu meiner beruflichen und fachlichen Entwicklung beigetragen. Ich habe erste Erfahrungen im Bereich der internationalen Kulturarbeit sammeln können und habe die Arbeit des Goethe-Instituts in Neuseeland und weltweit kennenlernen können. Das sind wichtige Erfahrungen, die mir für die Komplementierung meiner universitären Ausbildung unabdingbar erscheinen.

Ein bedeutender Punkt in meiner persönlichen Entwicklung durch das Praktikum liegt darin, dass ich durch die besonderen Umstände während der Corona-Pandemie selbstständig von zuhause arbeiten durfte. Durch das Praktikum konnte ich so erste Erfahrungen mit der Arbeit im Home Office sammeln und so auch Soft Skills ausgebaut habe wie ein effektives Selbstmanagement, Selbstorganisation und eigenverantwortliches Arbeiten.

Die Social Media-Profile des Goethe-Institut Neuseelands werden auf englisch geführt. Durch diese Tatsache konnte ich meinen Gebrauch von der englischen Sprache im professionellen Kontext verbessern.

Durch die Aufnahme und das Schneiden der Goethe-on-Air-Radioshow konnte ich erste Kenntnisse der Medienbearbeitung vertiefen und mein Interesse an kreativen Aufgaben wie diesen steigern. Durch Seminare zu Film/gefilmten Gesprächen und Interviews an der Europa-Universität Flensburg hatte ich hier bereits ein erstes Basiswissen, wie Schnittprogramme funktionieren, das mir einen leichteren Zugang zur Studionutzung ermöglicht hat.

Die sehr besondere Bedingung meines Praktikums liegt darin, dass mein Praktikum normalerweise in Vollzeit-Präsenzzeit stattgefunden hätte. Durch die Corona-Pandemie hatte ich aber einen hohen Anteil von Home Office-Arbeitszeit. Außerdem sind dadurch einige Events ausgefallen, sodass ich nur kleine Einblicke ins Eventmanagement haben konnte.

Ich war sehr zufrieden mit meinem Praktikum. Die Zusammenarbeit hat Spaß gemacht. Das ganze Team war sehr offen auf sowohl persönlicher als auch professioneller Ebene und man hatte für alle Probleme privater wie auch beruflicher Art immer ein offenes Ohr. Dementsprechend würde ich zukünftigen Praktikanten vor allem viel Spaß und Erfolg wünschen!

Auch mit dem Gestaltungsablauf war ich sehr zufrieden. Ich denke, den Umständen entsprechend lief das Praktikum so gut, wie es nur laufen konnte. Eine einzige Anmerkung: Eine Präsentation über die Organisationsstruktur des Goethe-Instituts wäre zu Anfang sehr hilfreich gewesen. Ich habe aber zugegebenerweise auch nicht aktiv danach gefragt. Solch Hintergrundwissen ist jedoch bei jedem Praktikum/bei jeder neuen Position immer sehr interessant.