Praktikumsbericht – Buchner & Partner GmbH

von Viola R.

Die Buchner & Partner GmbH in Kiel ist Dienstleister für die Heilmittelbranche – von Praxismanagement über Software-Lösungen bis zu Therapiebedarfsprodukten. Dabei bietet sie auch verschiedene Weiterbildungen an sowie direkte Beratungen für den Praxisalltag. Zum Unternehmen gehört auch up|unternehmen praxis, welches sich an die Praxisführung wendet und als Netzwerk für diese fungiert. Hier wird auf verschiedenen Kanälen wirtschaftlich informiert: per Magazin, Infoportal und persönlichem Service. Es werden Themen zu Gesundheitswirtschaft, Datenschutz und Preislisten zur Orientierung angeboten. Zudem gibt es eine Mitgliedschaft von up|plus, die ebenfalls zu buchner gehört. Sie beinhaltet eine online Wissensdatenbank zu vielfältigen Themen, juristische Beratung und Dokumente für die Praxisorganisation. Das Unternehmen bietet regelmäßig Infoveranstaltungen an, hat einen Webcast sowie einen Podcast.

Zwischen dem 01.09.2021 bis zum 31.08.2022 habe ich als Werkstudentin im Text- und Content Team gearbeitet. Mein Aufgabenbereich war vielfältig und erweiterte sich über die Zeit. Zu Beginn habe ich verschiedene Textformen ausprobiert und mir, nach all den wissenschaftlichen Schreibarbeiten, einen direkteren Schreibstil angewöhnt. Mal habe ich Werbetexte zu den Produkten geschrieben, dann wieder Artikel für das Fachmagazin „up_therapiemanagement“. Das Korrekturlesen war ebenso Teil meiner Aufgaben wie die Recherche zu verschiedenen Themen.

Dazwischen habe ich mit meinem Team immer wieder über Unternehmenskommunikation diskutiert und an Leitfäden mitgeschrieben. Dazu gehörte zum Beispiel ein Leitfaden zur Unternehmenskommunikation für alle Mitarbeiter*innen, die Texte verfassen.

Das Unternehmen hat eine umfangreiche Wissensdatenbank, in der regelmäßig neue Beiträge erscheinen oder veraltete Informationen überarbeitet werden. Hier habe ich ebenfalls mitgewirkt. Es wird wiederholt ein Online-Praxisforum angeboten, in dem verschiedene Themen besprochen werden. Hierfür habe ich diverse Präsentationen entwickelt und weitere Präsentationen Korrektur gelesen.

Ein Thema war auch, inwiefern gendersensible Sprache umgesetzt werden könnte – wie und in welchen Bereichen (Fachmagazine, Vorträge, Webseite, Social Media etc.). Hierfür habe ich gründlich recherchierte Empfehlungen zusammengestellt und in Beispieltexten dargestellt. Im Anschluss habe ich einige Texte mit der bevorzugten Variante umgeschrieben.

Zu meinem Alltag gehörte auch Themenplanungen beizusitzen sowie die redaktionelle Organisation und Strukturierung mitzuerleben – für Magazine, Webcast und Podcast. Während meiner Zeit dort war das Unternehmen dabei, agiles Arbeiten zunehmend umzusetzen, womit ich viele Aspekte des „new work“ kennengelernt habe.

Besonders spannend war für mich, dass ich an einer Schulung zum Knowledge-Centered Service (KCS) teilnehmen durfte und wöchentlich in den Meetings die Umsetzung miterlebt habe. Hierbei handelt es sich um eine Methode, die in einem von den Mitarbeiter*innen schon genutzten Programm umgesetzt wurde, um Informationen schneller und dauerhaft für alle zur Verfügung stellen zu können. Wer im Kundendienst eine Anfrage bekam, erstellte hierzu einen Artikel, der in Echtzeit von anderen Mitarbeitenden ergänzt und bearbeitet werden kann. So entsteht eine „Schwarmintelligenz“, bei der Wissen nicht verloren geht. Wir haben diesen Prozess als Redaktion begleitet und auch hier Leitfäden und Präsentationen für alle Kolleg*innen mitgeschrieben und korrigiert.

Die Arbeit hat mir sehr gefallen und meine Jobperspektive um den Bereich der Redaktion erweitert. Fundierte, leicht verständliche Wissensvermittlung ist mir seit langer Zeit ein Anliegen. Ich beschäftige mich oft mit den Barrieren, die Sprache und die Komplexität vieler Themen mit sich bringen. So war es eine sehr bereichernde Erfahrung, meine eigene Vermittlungs-Kompetenz in dieser Zeit zu stärken.

Praktikumsbericht – NordArt

von Maybritt P.

Vom 15.04. bis zum 30.06.2023 habe ich mein Inlandspraktikum bei der NordArt, einer der größten europäischen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, in Rendsburg absolviert. Nachdem ich die NordArt im vorigen Jahr über ein Seminar kennengelernt und im Rahmen einer Exkursion besucht habe, durfte ich nun die umfassende Entwicklung der faszinierenden Ausstellung mitverfolgen. Indem ich über 2,5 Monate zwei bis drei Mal pro Woche vor Ort war, habe ich Einblicke in die Phasen des Aufbaus sowie der (Er-)Öffnung der Ausstellung erhalten. Zu Beginn war die Halle eine Baustelle, teilweise waren noch Arbeiten aus dem letzten Jahr vorhanden. Allmählich kamen die neuen Arbeiten an und wurden an ihre Plätze gehängt/ gestellt. Ab Juni war die Ausstellung erfolgreich im vollen Gange. Neben dem Erfassen der internen Prozesse habe ich im Laufe der Zeit viele Personen mit verschiedenen Funktionen ein und aus gehen sehen: Von den Kuratierenden und Geschäftsführenden über Handwerker*innen, Teamleiter*innen, Guides bis hin zu Filmproduzent*innen, Künstler*innen, Journalist*innen und Besucher*innen.

Während ich an meinem ersten Tag im Büro in grundlegende administrative Prozesse eingeführt wurde, verbrachte ich den zweiten Tag in einem von der Außenwelt abgeschirmten Kubus in der Halle. Meine Aufgabe war es, eine Installation aus dem vergangenen Ausstellungsjahr abzubauen und angemessen zu verpacken. Die folgenden sechs Wochen begleitete ich den Aufbau der Ausstellung und half primär bei handwerklichen und technischen Aufgaben. Zusätzlich fielen kleinere Tätigkeiten an, die zur Vorbereitung der Ausstellung gehören, wie beispielsweise das Erstellen von Werk- /Namensschildern und das Aufbereiten von Räumlichkeiten. An einem Tag habe ich Einblicke in den Prozess des Kuratierens des Chefkurators und der Co-Kuratorin erhalten, indem ich dabei unterstützt habe, die jeweiligen Arbeiten an ausgewählte Plätze zu tragen, woraufhin entschieden wurde, ob diese dort platziert werden. Im Rahmen der Tätigkeiten habe ich einen Einblick in die gesamten Räumlichkeiten der historischen Eisengießereihalle erhalten, sowohl in den Ausstellungsbereich als auch in die Büro- und Lagerräume.

Eine Woche vor der Eröffnung erstellte ich einen umfassenden Plan für die Beleuchtung und die Bildschirme der Ausstellung. Die historischen Räumlichkeiten erfordern auch in Bezug auf die Beleuchtung viel technische Improvisation und werden jedes Jahr unterschiedlich genutzt. Auf Basis der von mir angefertigten Pläne werden während der Öffnungsmonate morgens und abends in einem ca. halbstündigen Rundgang die jeweiligen Lichter und Bildschirme an- und ausgestellt.

Am 02. Juni fand das Pre-Opening statt: Die Eröffnung für Künstler*innen und geladene Gäste. Auch an diesem Tag war ich vor Ort und habe am Einlass und an der Garderobe unterstützt. Im Laufe des Tages bin ich mit vielen internationalen Künstler*innen in Kontakt getreten und habe ihnen zu einer Orientierung auf dem Gelände und mit dem Tagesplan verholfen.

Die folgenden Juniwochen habe ich sowohl im Büro als auch in der Ausstellung selbst verbracht. Im täglichen Tagesgeschäft der Verwaltung und Organisation habe ich Einblicke in Tätigkeiten wie beispielsweise die Einstellung neuer Mitarbeitenden, die Planung von Schichtplänen und privaten Führungen und die Abläufe im Umgang mit monetären Mitteln erhalten. Auch die Zusammenarbeit mit der ACO-Gruppe, die die NordArt maßgeblich mitfinanziert, habe ich mitverfolgt.

Indem ich auch Schichten als Ausstellungsaufsicht übernommen und bei einer Kassenschicht mitgewirkt habe, sowie eine der öffentlichen Führungen besucht und mich frei in der Ausstellung bewegt habe, lernte ich die diesjährige NordArt nicht nur aus meiner eigenen Wahrnehmung und der Perspektive der Organisation, sondern ansatzweise auch aus der Besucher*innenperspektive kennen. Die Reaktionen fielen überwiegend fasziniert und beeindruckt, doch teilweise auch schockiert oder angeekelt aus. So oder so hat die Kunst damit ihren Hauptauftrag getan: Etwas bei den Betrachter*innen bewegt.

Prakitkumsbericht – Villekula – Verein für Natur- und Gesundheitsbildung

von Carola K.

Villekula e.V. ist eine 2013 aus der Europa-Universität Flensburg heraus gegründete NPO, die sich der Natur- und Gesundheitsbildung von Kindern und Jugendlichen verschrieben hat.

Der Verein bewirtschaftet ein naturnahes Gartenland mit einer Outdoorküche inkl. Lagerfeuerstelle und Lehmofen, Gewächshäusern, großem Klimazelt und vielem mehr, auf dem die Angebote für Kinder und Jugendliche stattfinden.

Das überwiegend junge Team von hauptamtlichen Mitarbeiter*innen arbeitet in angenehm flachen Hierarchien zusammen, das Arbeitsklima war immer wertschätzend, motivierend und freundlich.

Ich absolvierte mein Praktikum im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und habe eng mit der Gründerin und Geschäftsleitung Tjorven Reisener zusammengearbeitet. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase, in der ich auch die unterschiedlichen Angebote des Vereins kennenlernen und mir einen Überblick über die bestehenden Strukturen der Öffentlichkeitsarbeit machen durfte, habe ich unteranderem eigenverantwortlich das Social Media Marketing übernommen und auf der Grundlage der CI eine Social Media Strategie inkl. einheitlichem Branding entwickelt.

Die Betreuung und Pflege der zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Kanäle beinhaltete die Erstellung und Bearbeitung von redaktionellen Inhalten inkl. der Erstellung von fotografischem und videografischem Bildmaterial, Nachbearbeitung von Fotos und Videos, Auswertung der Performance von veröffentlichten Inhalten, Planung, Durchführung und Nachbereitung von Werbeanzeigen.

Darüber hinaus habe ich auch „klassische“ Aufgaben der Öffentlichkeitarbeit übernommen wie beispielsweise das Verfassen von Pressemitteilungen, die Planung, Organisation und Durchführung von Presseterminen, die Teilnahme an Vernetzungstreffen oder das Betreuen des firmeneigenen Messestandes.

Rückblickend war das achtmonatige Praktikum bei Villekula e.V. ausgesprochen vielseitig und abwechslungsreich und hat mir zahlreiche Einblicke in die Arbeit eines gemeinnützigen Social Start Ups ermöglicht. Die Arbeit für eine NPO ist ggf. mit einem größeren persönlichen Einsatz verbunden, der aber aus meiner Sicht durch eine unmittelbare Sinnhaftigkeit ausgeglichen wird.

Praktikumsbericht – Erich Kästner Haus für Literatur

von Ronja B.

Am 15.10.2022 startete mein Praktikum im Dresdner Erich Kästner Museum und dem angegliederten Literaturhaus, mitten in Dresdens junger und alternativer Neustadt. Für das Praktikum bin ich für drei Monate in die schöne Stadt an der Elbe gezogen. Mein Praktikumsalltag gestaltete sich aus einer Mischung aus Museumsarbeit und Arbeit für das Literaturhaus. Der normale Arbeitstag begann um 9:00 Uhr mit der Vorbereitung und Öffnung des Museums. Das freie Museum zeichnet sich durch ein innovatives, interaktives Konzept aus – welches auch einer kurzen Einarbeitungsphase bedurfte, damit ich schnell auch Führungen für Besucher*innen übernehmen konnte. Besucher*innenbetreuung und Kassendienste waren gängige Tätigkeiten des Museumsbetriebs. Ein normaler Arbeitstag endete mit der Schließung des Museums um 17:00 Uhr. Neben der Museumsbetreuung gehörte der Museumsshop und das Literaturcafé ebenfalls zu den Aufgaben, welche ich übernehmen durfte. Die Vielfältigkeit der Praktikumsstelle wurde mir somit in den ersten Wochen direkt bewusst. Neben den täglichen Aufgaben des laufenden Betriebs wurden mir immer wieder verschiedene Hintergrundaufgaben anvertraut. So reaktivierte ich eine Kofferausstellung zu dem bekannten US-amerikanischen Schriftsteller Kurt Vonnegut, bereitete das Weihnachtsgeschäft vor oder bekam verschiedene Rechercheaufgaben zugeteilt. Darüber hinaus untersuchte ich Kästners Bücher auf Diversitätskriterien, was wohl am interessantesten war. Die wahrscheinlich größte Hintergrundaufgabe beinhaltete das Konzipieren und Umsetzen eines temporären Social- Media-Konzepts für die Online-Präsenz des Museums und des Literaturhauses. Das beinhalte das Aufnehmen der Fotos und das Schreiben der Texte für Facebook und Instagram. An einigen Tagen sah der Arbeitsalltag etwas anders aus: Wenn Lesungen und Veranstaltungen stattfanden, war ich bis spät vor Ort und half bei allen anfallenden Aufgaben. Dies bot auch die Möglichkeit die Arbeit eines Literaturhauses kennenzulernen und interessante Lesungen zu verfolgen. Mein persönliches Highlight des Veranstaltungsbetriebs fand bereits in den ersten zwei Wochen statt: Der jährliche Dresdner Lyrikpreis, eine tschechisch-deutsche Kooperation, wurde verliehen. Ich wurde somit direkt in den Ablauf der finalen Veranstaltung eingebunden und erhielt einen spannenden Einblick in das Kulturereignis. Das Kästner Haus für Literatur bot mir ein spannendes Umfeld mit viel Eigenverantwortung und neuen Erfahrungen. Ich selbst konnte mich allgemein museologisch weiterbilden, aber natürlich auch mein Wissen über den Hauspatron Erich Kästner vertiefen. Für alle Literaturinteressierten, welche vielleicht auch einmal eine neue Stadt und ein privates Kulturunternehmen kennenlernen wollen und bereit sind, viel Eigeninitiative zu zeigen, kann ich das Praktikum weiterempfehlen.

Praktikumsbericht – ClaraVital

von Birte M.

Im Zeitraum von August bis Dezember 2022 absolvierte ich ein Praktikum bei dem Online Sanitätshaus ClaraVital der 4 your health GmbH im Bereich Marketing und Business Development. Aufgrund der Pandemie war das Absolvieren eines Auslandspraktikums etwas schwierig, aufgrunddessen entschied ich mich, bei dem Arbeitgeber bei dem ich als Werkstudentin angestellt war, mein Praktikum zu absolvieren.
ClaraVital wurde 2011 als B2B Supplychain-Optimierer gegründet und ist seit 2013 als B2C Geschäft aktiv am Markt tätig. Seit Sommer 2022 ist ClaraVital Teil der Otto Group. Bei ClaraVital findet man Hilfsmittel, die in individuellen Situationen weiterhelfen, die Lebensqualität steigern und dabei unterstützen, ein gesundes Leben zu führen. Mit über 4.500 Produkten bietet das Onlinesanitätshaus eine große Auswahl für den Sanitäts-, Gesundheits- und Pflegebedarf. Das Sortiment reicht von Fitness- und Wellness-Produkten über praktische Alltagshelfer bis hin zu Inkontinenzhilfen. Während des Praktikums hatte ich Einblicke in zwei Bereiche: Business Development und Marketing, mit einem Fokus auf Customer Relationship Management. Die Aufgaben waren nicht nur aufgrund der zwei unterschiedlichen Bereiche vielfältig, auch innerhalb der Bereiche gab es jede Woche Abwechslung. Im Business Development habe ich überwiegend Produkt- und Trendrecherchen, Preisanalysen, Dashboardpflege, Neuanlage von Produkten und Stammdatenpflege inkl. Textproduktion übernommen. Zusätzlich durfte ich auch bei der Leitung eines Projektes mitwirken. Im Customer Relationship Management habe ich hauptsächlich das E-Mail Marketing im Tool CleverReach übernommen. Dies beinhaltet Planung, Aufsetzen und Versand von Newsletterkampagnen, die Dokumentation und das Reporting der Marketingkennzahlen. Zusätzlich habe ich die Erstellung von Bild- und Textmaterial für die Newsletter aber auch den Social Media Kanal (Facebook) übernommen.
Am spannendsten fand ich das Planen und Aufsetzen von Newsletterkampagnen und die Textproduktion sowie die Analyse von Kampagnen und das Vergleichen der Zahlen, was eine Kombination von Kreativität und Daten beinhaltete. Ich habe einen guten Einblick in verschiedene Bereiche des E-Commerces bekommen, wie Webshopmanagement, Datenanalyse, Content Produktion und Kundenzufriedenheit und Kundenbeziehungen.
Meine Leads und Kolleg:innen haben mir viel mitgegeben und haben mich für meine berufliche Zukunft inspiriert. Ich bin dankbar für alle Einblicke, die ich erhalten habe und werde in dem Unternehmen und auch dem Bereich bleiben. Obwohl mir beide Bereiche sehr gut gefallen haben, habe ich dank dieses Praktikums herausgefunden, dass mein Herz etwas mehr für Kommunikation schlägt und somit auch die Tätigkeiten im Customer Relationship Management präferiere.
Ich empfehle solch ein Praktikum im Bereich Business Development mit Schwerpunkt Marketing für alle, die gerne Kreativität mit Daten verbinden und sich noch nicht sicher sind, welchen Schwerpunkt sie wählen möchten.

Praktikumsbericht Delta Radio in Kiel

von Finn G.

Vom 01.03.2022 bis zum 30.05.2022 habe ich mein Praktikum bei Delta Radio in Kiel absolviert. Delta Radio ist einer der bekanntesten Privatsender im Sendebereich von Schleswig-Holstein und Hamburg. Der Sender existiert seit 1993 und war zuerst thematisch für Pop-Rock zuständig, nun bedient er aber eher den Mainstreambereich. Das Motto „klingt anders“ definiert den Sender als individuell und steht als Gegenbewegung zu den anderen Sendern. Dadurch wird die gespielte Musik des Mainstreams auch möglichst individuell interpretiert. Die Zielgruppe von Delta Radio richtet sich an die Altersgruppe von 14 bis 35 Jahren. Delta Radio ist Teil der Regiocast Gruppe, mit Sitz im Kieler Wittland, im früheren Funkhaus und heutigen Radiozentrum Kiel.
Während meines Praktikums konnte ich die diversen Seiten der Radiolandschaft kennen lernen. Als Praktikant durfte ich bei Livesendungen dabei sein und verfolgen, was technisch passiert und wie die Moderator*innen sich darauf vorbereiten. Besonders die Spontanität, die manchmal gefragt war, zeigte, dass es Erfahrung braucht, um diesen Beruf versiert auszuüben. Bei Delta Radio sind die Moderator*innen gleichzeitig auch Redakteur*innen. Dies nicht zuletzt auf Grund der finanziellen Situation und der daraus resultierenden geringen Mitarbeiterkapazität. Die Arbeit der Moderator*innen wird dafür natürlich komplexer, da sie ein weiteres Feld abdecken müssen. Allerdings hat diese Arbeitsweise auch den Vorteil, dass die Moderator*innen durch die eigene Vorbereitung noch tiefer in der präsentierten Materie stecken. In täglichen „Redaktionskonferenzen“ werden die Themen des Tages vor- und nachbesprochen. Außerdem werden die so genannten „Call-In“-Themen für die nächsten Tage gesucht. „Call-Ins“ sollen die Zuhörer*innen aktivieren und motivieren bei Delta Radio anzurufen oder Sprachnachrichten zu schicken, welche dann im Radio gespielt werden können. Wir Praktikant*innen bereiten meist am Vortag einige Sprachnotizen vor, die exemplarisch genutzt werden können oder falls die Zuhörer*innenbeteiligung nicht ausreicht.
Neben dem Vorbereiten der Sprachnachrichten gab es auch andere regelmäßige Aufgaben für uns. Eine der größten Aufgaben war die Pflege der Webseite „Delta-Radio.de“. Wir waren verantwortlich für folgende Artikel:
– das „Album der Woche“: ein Musikalbum, welches von einer Moderatorin ausgewählt wurde und über das wir Informationen zusammentrugen
– das „Musikspezial“: ein Artikel, welcher ein wöchentliches Interview von einem Moderator mit diversen Musiker*innen bewerben sollte
– diverse Lifestyle-Artikel zu aktuellen Themen, wie Corona Tests oder der Socialmedia App BeReal.
Außerdem waren wir dafür zuständig, den „Top 40-Countdown“ und die „Frischetheke“ zu aktualisieren. Beides sind abstimmbare Auflistungen von Song die von einer Moderatorin ausgewählt werden. Der „Top 40-Countdown“ wechselt jede Woche die 5 Songs mit den wenigsten Stimmen und die „Frischetheke“ präsentiert jede Woche 10 „neue“ Songs.
Als Zusatzaufgabe hatten wir immer wieder die Möglichkeit Umfragen zu machen. Dafür sind wir dann mit diversen Themen, meist die „Call-In“ Themen, in Kiel zu unterschiedlichen Orten gefahren und haben mit einem Mikrofon Passant*innen die gewählte Frage gestellt. Am Ende haben wir die gesammelten Töne dann zusammen geschnitten für die Shows. Das Schnittprogramm nutzten wir auch für das Zuschneiden von Interviewtönen, bei denen die einzelnen Antworten als einzelne Audiofiles gespeichert werden sollten. Uns Praktikant*innen war es auch immer erlaubt, so genannte „Airchecks“ zu machen. Dies sind Radioprobeaufnahmen, bei denen einzelne Moderationen aufgenommen und bewertet werden. Die Kritik konnte ich mir dann bei einem/einer der Moderator*innen abholen. Diese Airchecks kann man nun benutzen, um sich beim Radio oder für anderen Audiomedien zu bewerben, da dies ein beliebtes Kriterium ist. Chronologisch wäre der nächste Schritt nach dem Praktikum ein 1,5 bis 2-Jähriges Volontariat auf dem Weg zum Beruf Moderator*in oder Redakteur*in. Es gibt allerdings auch einige Beispiele, bei denen ein Volontariat nicht notwendig ist.
Alles in allem war das Praktikum bei Delta Radio eine gute Erfahrung. Man konnte sich zum Teil auch kreativ einbringen, obwohl dies durch die senderinternen Hierarchien teilweise relativ schwer war. Diese Hierarchien kennen zu lernen war auch ein großer Teil des Einblicks in die Radiowelt.
Betriebswirtschaftlich war es sehr interessant zu sehen, wie sich ein einzelner Sender in ein Unternehmen wie die Regiocast einfügt und welche Strukturen und Methoden genutzt werden, um die verschiedenen Sender in gewissen Nischen zu halten. Ob ich für mich eine berufliche Zukunft im Radio sehe, ist mir nicht unbedingt klar geworden. Allerdings weiß ich nun worauf ich mich einlasse, sollte ich mich dazu entscheiden. Das 2-jährige und eher gering bezahlte Volontariat ist aber einer der größten Kritikpunkte. Wenn man am Anfang des Bildungsweges steht, ist dies eine gute Option, da man ähnlich wie bei einer Ausbildung, neben der Bildung noch Geld verdient. Am Ende eines Masterstudiums fühlt sich dies, zumindest aus meiner Sicht, anders an. Die Erfahrungen bei Delta Radio waren trotzdem zum größten Teil empfehlenswert. Falls jemand dazu Fragen haben sollte, stehe ich gerne zu einem Gespräch oder Mailaustausch bereit.

Praktikumsbericht Flensburger Seitanisten

von Kevin M.

Das Frühjahr 2021 war mit der andauernden Pandemie nicht gerade der beste Zeitpunkt sich nach einem Praktikum im Ausland umzuschauen. Die Möglichkeit es im Inland zu absolvieren (und angerechnet zu bekommen) war also eine willkommene Abwechslung. Nach einigem hin- und her gemischt mit Unsicherheiten, konnte ich einen Platz bei den „Flensburger Seitanisten“, einer kleinen Vegan-Manufaktur in Flensburg ausmachen. Das kleine Team der Flensburger Seitanisten hat sich auf die Produktion von Lebensmitteln aus Seitan in Handarbeit und Bio-Qualität spezialisiert. Diese werden direkt an den Einzelhandel, Biomärkte oder Unverpacktläden in Norddeutschland vertrieben. Bei diesen Lebensmitteln handelt es sich unter anderem um Würstchen, Aufschnitte, „Geschnetz“ oder saisonal auch Braten. Der Start gestaltete sich teilweise holprig, da dies die Zeit der ersten Testzentren war und man des Öfteren Minimum eine Stunde einplanen musste, um getestet zu werden (wenn sie nicht spontan geschlossen waren). Im Laden angekommen, ergab sich der Rest der Tagesplanung meist leichter: Produktion, Verpackung und Vorbereitung für den Versand, Lieferung, Büroarbeiten, Reinigung. Was sich wohl trocken liest, wurde durch die lockere Atmosphäre bei Podcast, Solimate- und Cola oder Klönschnack durchaus angenehm.

Wenn es nicht darum ging neue Ware zu produzieren (wobei die Nerven von Inhaber Christian Tietz von mir und meinem handwerklichen Ungeschick, das ein oder andere Mal auf die Probe gestellt wurden), standen unter anderem neue Designs für Verpackungen, Etiketten, Ideen für die Vermarktung auf unterschiedlichen Plattformen, Ausprobieren von Rezepten oder auch ganz klassisch Buchhaltung auf dem Plan. Oft ergab sich dieser aber auch spontan oder je nach Auftragslage, wodurch kein Tag wie der andere war und Raum für Dinge ließ, die sonst vielleicht auf der Strecke bleiben würden. Das Praktikum verging am Ende schneller als gedacht, ich fühlte mich ab dem ersten Tag als Teil des Teams und bekam die Möglichkeit mich auch innerhalb des laufenden Betriebes auszuprobieren und Verantwortung zu übernehmen. Es war erfrischend einmal hinter die Kulissen eines kleinen, lokalen Betriebs zu schauen und zu erfahren, was denn alles dazugehört, um eine Idee umzusetzen und zu sehen, wie sie Form annimmt aber dabei nicht auf Spaß bei der Arbeit verzichten zu müssen.

Praktikumsbericht Literaturhaus Hamburg e.V.

von Ilona K.

Um 9.30 Uhr öffnete das Literaturhaus-Gebäude seine Türen und der Anstieg in den vierten Stock stand bevor: in die Büroräume des Literaturhaus e.V. Hamburg. Hier habe ich vom 1.12.2021 bis zum 28.02.2022 mein Praktikum in den Bereichen Presse & Öffentlichkeitsarbeit sowie Veranstaltungen absolviert. Nach einer Durchsicht der aktuellen Tageszeitungen, dem Erstellen von Clippings und dem Pressespiegel zu den verschiedenen Veranstaltungen, die jeden Morgen erfolgten, standen für mich ganz unterschiedliche Arbeiten an. So war ich involviert in administrative Tätigkeiten wie der Vorbereitung von Dokumenten, Rechnungen, der Bestellung von Leseexemplaren bei unterschiedlichen Verlagen, der Dokumentation dieser Leseexemplare oder dem Ticketing. Außerdem konnte ich im Pressebereich des Literaturhauses lernen, die Webseite und verschiedene Verteiler zu pflegen, Programmtexte zu schreiben sowie zu korrigieren und Newsletter und Pressemitteilungen zu verfassen. Insgesamt beinhaltete die Arbeit auch viel Korrespondenz mit verschiedenen Akteuren, Verlagen, der Presse sowie den Kund*innen, wodurch ich einen sehr breiten Überblick über die Buchbranche und verschiedene (Kultur-) Institutionen erhielt, vor allem innerhalb Hamburgs.

Da das Literaturhaus-Team aus wenigen festen Mitarbeiter*innen besteht, konnte ich viele Einblicke in deren unterschiedliche Arbeitsbereiche erlangen. Im Bereich der Veranstaltungsplanung hatte ich zuvor keine Erfahrungen, konnte die Planung und Abläufe aber schnell kennenlernen. Zwar war die Pandemie-Situation so, dass nicht jede*r jeden Tag ins Büro kam, aber grundsätzlich hatte ich bei einer 30-Stunden Woche einen Tag Homeoffice, drei Tage im Büro und einen freien Freitag. Neben den regelmäßigen Abenddiensten, bei denen ich den Einlass mit der Ticketkontrolle durchgeführt habe, gab es einige Veranstaltungs-Highlights während meines Praktikums: Das größte war die festliche Verleihung des Mara-Cassens-Preises an die Autorin Stefanie vor Schulte. Jedes Jahr wird ein Debüt-Roman von einer unabhängigen Leser*innen-Jury ausgewählt und mit dem Preis der Mara-Cassens-Stiftung ausgezeichnet. Zu dieser Verleihung im Januar waren geladene Gäste vor Ort und der ganze, grundsätzlich festliche Saal war mit Tischkerzen und Blumengedecken geschmückt. Da ich im Vorfeld dieser Preisverleihung in viele Arbeitsschritte eingeweiht war, stellt der Abend einen meiner Höhepunkte im Praktikum dar.

Aber nicht nur für Erwachsene, sondern auch für die ganz jungen Leser*innen hat das – in dem Fall „Junge Literaturhaus“ – spannende Aktionen im Angebot: So war ich beispielsweise in die Planung und Durchführung einer Veranstaltung für Grundschulkinder involviert, mit denen die preisgekrönte Kinderbuchautorin und -Illustratorin Franziska Biermann eine Lesung inklusive Zeichenkurs anbot. Außerdem habe ich eine Exkursion der Gruppe „Comixx mit Klasse“ in die Hamburger Buchhandlung „Stories!“ sowie in ein nebenliegendes Künstler*innenatelier begleiten dürfen. Man kann also, wenn man mag, auch Einblicke in die kulturelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gewinnen.

Insgesamt kann ich das Praktikum, das im Literaturhaus e.V. Hamburg laufend ausgeschrieben wird, allen, die Interesse haben an einem ersten Einblick und Einstieg in die Literaturbranche, wärmstens empfehlen. Neben der Übersicht über verschiedene Verlage, Autor*innen, die Abläufe der Pressearbeit und grundsätzlich in einem Literaturhaus, lernt man auch viel über die genutzten Computerprogramme, die Abläufe hinter den Kulissen und die Kooperationen verschiedener Institutionen. Mir hat das Praktikum insgesamt nicht nur inhaltlich, sondern auch durch die freundliche Atmosphäre im gesamten Haus sehr viel Freude bereitet.

Praktikumsbericht Eventmanagement bei Hapag-Lloyd Cruises

von Antonia-Marie G.

Vom 14.08 bis 13.11.2017 habe ich ein Praktikum bei Hapag-Lloyd Cruises in der Abteilung Vertrieb im Bereich Kooperationen und Events gemacht. Meine Hauptaufgabe war es unter anderem Anmeldedaten, von Kunden der einzelnen Events neben und auf den Kreuzfahrtschiffen, in das interne Buchungssystem DaVinci einzupflegen. Des Weiteren habe ich Anschreiben, Einladungen, sowie Rechnungen geschrieben, Teilnehmer*innen- und Transferlisten erstellt und gepflegt, sowie das Travelmanagement für Events- und Seminarreisen übernommen. Beim letzteren habe ich die Reiserouten mit erstellt, mögliche Flugangebote eingeholt, sowie die Anfahrtshäfen ausgewählt und eine Übersicht für die hauptverantwortliche Kollegin erstellt.

Zuletzt durfte ich neben der Teilnahme an Schiffsbesichtigungen für Interessierte auch bei der operativen Umsetzung des Sommer-Events 2017
(2-tägiges Vertriebsevent für Reisebüros) assistieren. Dabei wurde zunächst der Check-In im East Hotel in Hamburg übernommen und Unterlagen an die eintreffenden Gäste ausgeteilt. Bei der anstehenden Schiffsbesichtigung in der Werft habe ich die Leitung und Informationsweitergabe in einem der Transferbusse übernommen. Nebenbei wurde natürlich auch die Kundenbetreuung, durch persönliche Gespräche sowohl beim Dinner als auch während den Programmpunkten mit den Referent*innen und Gästen der Reisebüros, gepflegt.

Praktikumsbericht ABOUT YOU GmbH

von Kimberly K.

Meine beiden Pflichtpraktika habe ich bei der ABOUT YOU GmbH sowohl im Inland als auch im Ausland absolviert. ABOUT YOU ist eines der am schnellsten wachsenden E-Commerce Unternehmen Europas und wurde in 2018 zu Hamburgs erstem Unicorn. Als ein Fashion- und Technologie-Unternehmen ist es das Ziel, den klassischen Einkaufsbummel zu digitalisieren, indem ein inspirierendes und personalisiertes Einkaufserlebnis auf dem Smartphone geschaffen wird. Die Kunden können Mode aus einem Sortiment von mehr
als 3.500 Brands entdecken. Durch die konsequente Fokussierung auf Personalisierung, Inspiration und Mobile Shopping erwirtschaftete ABOUT YOU einen Umsatz von 1,73 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2021/22 und zählt damit heute zu den größten Online-Modehändlern in Deutschland.
Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich spannende Einblicke in zwei wesentliche Bereiche der Content-Abteilung gewinnen können.

Bereich Social Media Management: In diesem Bereich lag der Fokus auf der
redaktionellen Planung und Content-Erstellung für die Social Media Kanäle Facebook, Instagram und Pinterest, sowie dessen Pflege. Dazu gehörte im Detail das Management der Online-Community (also die Beantwortung von Anfragen zu Produkten) sowie die Produktion von Bild- und Videoinhalten. Mir persönlich hat vor allem die Shooting- Konzeption für Inhalte, die auf dem Instagram-Account ausgespielt werden sollten, besonders viel Spaß gemacht, da sowohl bei Presse-Events als auch bei Idol-Shootings für die Website immer behind the scenes mitgefilmt und fotografiert wurde. In dem Social Media Team konnte ich somit bei vielen großen Veranstaltungen des Unternehmens dabei
sein, um hautnah Einblicke in die Modewelt zu gewinnen und an der Gestaltung und Erstellung von Fashion-Content mitwirken zu können. Da das Praktikum sehr vielfältig ausgelegt war, war es möglich, eigene Schwerpunkte zu setzen, sodass ich auch häufig als Shooting-Assistenz bei Fotoproduktionen dabei sein durfte. Hieraus entwickelte sich ein Interessenfeld, welches ich in meinem darauffolgenden Praktikum noch näher vertiefen konnte.

Bereich Influencer Marketing: Bei diesem zweiten Praktikum in einem weiteren Bereich der Content-Abteilung desselben Unternehmens, stand vor allem die Vor- und Nachbereitung sowie die Assistenz bei der Durchführung von Fotoshootings im eigenen Studio und an externen Locations im Ausland im Vordergrund. Hierzu zählte die Organisation von Brand-Kooperationen innerhalb der Shootings sowie essentielle Aufgaben im Vorbereitungsprozess (Reiseplanung, Absprache mit Stylisten, Kurieren, der Musterfläche, etc.). Auch die Kommunikation mit externen Agenturen und Managements im In- und Ausland bezüglich interner Projekte, stellte hierbei eine wesentliche Aufgabe
dar. Neben all den zuvor erwähnten Vorbereitungen für die aufwendigen Fotoproduktionen insbesondere im Ausland (u.a. in Marrakech, Amsterdam, Antwerpen) gehörte neben dem Organisatorischen vor allem der On-set Kontakt mit den für die Produktion gebuchten Influencern bzw. Talents sowie deren Betreuung zu meinen Aufgaben.
Rückblickend kann ich wirklich sagen, dass einem ein Praktikum bei ABOUT YOU (ganz egal in welchem Bereich) unglaublich tolle Möglichkeiten bietet, um sich selbst auszuprobieren und Verantwortung zu übernehmen. Von Tag 1 an wird man quasi ins kalte Wasser geschmissen und darf eigenverantwortlich an tollen Projekten mitwirken. Als schnell wachsendes Unternehmen im E-Commerce Bereich erfordert der Job allerdings eine gute Portion Eigeninitiative, hohe Flexibilität und Einsatz, was ich aus meiner Erfahrung heraus als unglaublich positiv wahrgenommen habe – nicht zuletzt, weil ich mit wahnsinnig tollen und ambitionierten Menschen zusammen arbeiten dufte! Ein Praktikum bei der ABOUT YOU GmbH kann ich deshalb jedem nur wärmstens empfehlen!