Praktikumsbericht: Digitalminds

Autorin: Isabell K

Praktikum Online Marketing bei Digitalminds – in Red Deer, Alberta, Kanada

Foto: Isabell K

Anfang 2019 habe ich mein Praktikum bei Digitalminds begonnen. Für 2 Monate war ich Teil der Online Agentur und habe viele Strategien und Methoden des Online Marketings und der Agentur Arbeit gelernt.

Die Hauptinhalte des Praktikums waren Strategien der Suchmaschinen-Optimierung (SEO) und das gestalten einer Website basierend auf der Keyword-Research. Das Praktikum hat sich in 6 Abschnitte unterteilt, die aus theoretischen und praktischen Themenbereichen bestanden.

Ich habe bestimmte Produkte aus verschiedenen Themenbereichen, wie Küchenutensilien, Ätherische Öle und Hygieneartikel, zugeordnet bekommen und dazu Webseiten erstellt oder optimiert. Es war eine sehr spannende und einzigartige Erfahrung, die mich darin bestärkt hat weiter im Marketingbereich arbeiten zu wollen. Ich habe dazu mit Keyword-Research Tools, verschiedenen Shortcodes und WordPress gearbeitet. Dies beinhaltete auch das Erstellen von redaktionellen Texten, die Überarbeitung von bestehenden Texten und die Einarbeitung von möglichst vielen Keywords in diese Texte.

Foto: Isabell K

Das Besondere an der Arbeit bei Digitalminds ist, dass die Firma dezentral arbeitet. Es gibt also keinen offiziellen Büroraum, sondern jeder Mitarbeiter und Praktikant arbeitet aus dem Homeoffice. Der Büroraum ist also virtuell. Digitalminds arbeitet dafür mit gewissen Tools der Zeiterfassung und Kommunikation, um trotzdem ein Kollegiales Gefühl entstehen zu lassen.
Der Aufbau des Praktikums hat es mir ermöglicht mein Auslandspraktikum in dem Land meiner Wahl zu machen. Ich habe mich für Kanada entschieden. Die Arbeit aus dem Homeoffice war für mich die beste Möglichkeit zu diesem Zeitpunkt des Studiums und hat mir viele Türen geöffnet.

Praktikumsbericht: Reykjavik International Film Festival

Autorin: Amanda B.

Es gibt viele gute Gründe für ein Praktikum beim Reykjavik International Film Festival. Neben dem Standort war für mich vor allem die Arbeit bei einem internationalen Filmfestival interessant. Schon vorab, aber vor allem vor Ort wurde mit der Festivalorganisation besprochen, in welchem Bereich ich primär arbeiten möchte: z.B. Marketing, Programmplanung, Materialbeschaffung, Ticket Sales, oder Gästeservice.

Foto: Amanda B.

Da es ein kleines Festival ist, das von einem überschaubaren Team organisiert wird, war ich vor dem Festival allerdings in verschiedenen Bereichen tätig, je nachdem, wo gerade Unterstützung gebraucht wurde. Etwas Eigeninitiative ist auf jeden Fall hilfreich, sonst sitzt man vielleicht auch mal rum und weiß nichts mit sich anzufangen, obwohl es jede Menge zu tun gibt. Bei Interesse an der Branche kann die Gelegenheit zum Networken genutzt werden (daraus ergab sich für mich später ein Praktikum bei der Berlinale). Schön ist auch die Internationalität beim RIFF – 2018 waren hier Praktikanten aus Österreich und Malta und neben Isländern weitere Mitarbeiter aus Holland, Spanien, Kolumbien und Estland.

Zur Wohnungssuche in Reykjavik lässt sich sagen, dass es erstmal unmöglich erscheinen kann, ein Dach überm Kopf zu finden, es dann aber doch irgendwie klappt. Vor allem auf Facebook werden immer wieder Zimmer inseriert, man kann versuchen einen guten Deal für eine Ferienwohnung zu bekommen und auch die Festivalorganisation kann helfen. Wir drei KSM Studentinnen haben zusammen ein zentral gelegenes Ferienapartment gefunden (ca. 630€/Monat pro Person, das ist für ein Zimmer in Reykjavik relativ normal).

Foto: Amanda B.

An den Wochenenden kann man die Umgebung erkunden und auch mal ein paar Tage freinehmen, um mehr von Island zu sehen. In Reykjavik selbst finden im Sommer Musikfestivals statt, es gibt jede Menge zu entdecken und auch wenn es nach dem Auslandspraktikum im Geldbeutel eher mau aussah, würde ich mich auf jeden Fall immer wieder dafür entscheiden.

Career Day KSM @ EUF

Am 4. April 2019 fand der erste gemeinsame „Career Day“ der Studiengänge BA European Cultures and Society, MA European Studies und MA Kultur – Sprache – Medien an der Europa-Universität Flensburg statt. Neben Informationen zu Erasmus+ Geldern für internationale Praktika und Kurzpräsentationen einzelner EUS-Alumni lag das Hauptgewicht des Tages auf einer Internetkonferenzschaltung mit Koen Hendrix von EPSO, dem European Personnel Recruitment Service:

EPSO trifft die Personalauswahl für die Institutionen und Agenturen der Europäischen Union, unter anderem das Europäische Parlament, den Rat, die Europäische Kommission, den Gerichtshof, den Rechnungshof, den Europäischen Auswärtigen Dienst, den Wirtschafts- und Sozialausschuss, den Ausschuss der Regionen, den Europäischen Datenschutzbeauftragten und den Europäischen Bürgerbeauftragten. Die Institutionen rekrutieren ihr Personal aus der von EPSO erstellten Reserve erfolgreicher Bewerber/-innen.

EPSO – https://epso.europa.eu/about-epso_de

Koen Hendrix von EPSO stellte hier Studierenden die Möglichkeiten und den Recruitmentprozess aller Institutionen der EU vor und Stand im Anschluss für Fragen Rede und Antwort.

Impressionen des Career Day (c) Laura Asarite-Schmidt, EUS

Hier gibt es die Präsentation von Koen Hendrix zum „nachschauen“.

Masterarbeit, Praktika, Immatrikulation

Zur Masterarbeit:

  • Sie können die Masterarbeit zu jedem Zeitpunkt des Jahres anmelden, von KSM werden Ihnen hierfür keine Fristen vorgegeben.
  • Die Bearbeitungszeit beträgt 6 Monate.
  • Die Masterarbeit hat einen Umfang von 80-100 Seiten, 20% hiervon können durch einen praktischen Teil ersetzt werden (Fotostrecke, umfassende Expert*inneninterviews, … o.ä. – wichtig: zu besprechen mit den Betreuer*innen!!).
  • Entweder der/die Erstbetreuer*in oder der/die Zweitbetreuer*in soll ein professorales Mitglied der EUF sein.
  • zur Hälfte der Erstellungszeit der Masterarbeit müssen die Studierenden eine 30-minütige Präsentation zum Stand der Bearbeitung halten. Diese Präsentation hat Feedbackfunktion. Die Präsentation ist unbenotet. Termine hierfür koordinieren Sie bitte eigenständig mit Ihren Betreuer*innen. In Ausnahmefällen(Auslandsaufenthalt) kann auch eine Disputation nach Abgabe der Arbeit gehalten werden (ebenfalls unbenotet).

Anerkennung von Praktika:

  • Bitte denken Sie daran das Anrechnungsformular (KSM Webseite „Informationen für Studierende“) mit abzugeben. 
  • Praktikumszeugnis und Anrechnungsformular können Sie mir per PDF zukommen lassen oder in mein Postfach einwerfen, Sie müssen hierzu nicht in die Sprechstunde kommen.

Allgemein:

Sie können selbst entscheiden, wann/wie Sie die Masterarbeit/die Praktika terminieren, müssen aber bis zur Ablegung ihrer letzten Prüfungsleistung immatrikuliert sein, egal welcher Teil des Studiums ihre letzte Prüfungsleistung darstellt. (Abgabe Masterarbeit / Verbuchung Praktikumszeugnis / Verbuchung Projekt …).

S. Machat

HiSoN-Summer School in Lausanne

Irgendwann im Laufe eines „Tatorts“ hat sich die Glaswand der Kriminalisten mit Fotos und Verbindungslinien gefüllt und die Kommissare und Kommissarinnen treten einen Schritt zurück, um das große Ganze besser zu sehen. Ich gebe zu, mein Abstand war ein wenig größer als ein Schritt. Ich steckte mitten in meiner Masterarbeit über historische Mehrsprachigkeit als die Summer School in Historical Sociolinguistics anfing, meine Möglichkeit, noch einmal Abstand zu nehmen und von dieser Position aus mein Spinnennetz aus Sprachbelegen, Zeiten, Orten, sozialen Umständen, Theorien und und und in den Blick zu nehmen. Historische Soziolinguistik ist ja im Prinzip die Kriminalistik der Sprachwissenschaften. Mit ähnlich schwer zu findenden Beweisen versucht man zu erklären, was wann wo durch wen warum sprachlich passiert ist. Wann und wo die Summer School dieses Jahr stattfand, war einfacher herauszufinden: Vom 22. bis zum 29. Juli ging es also für mich unterstützt durch einen freundlichen Zuschuss des KSM-Studienganges zu den Reisekosten nach – Mehrsprachigkeit, ik hör dir rufen – Lausanne in der Schweiz, dessen Universität die Summer School beherbergen sollte. Organisiert wurde sie von HiSoN (Historical Sociolinguistics Network). Namentlich standen dieses Mal Anita Auer, Tino Oudesluijs (beide Université de Lausanne) und Nils Langer (EUF) dahinter. Und nicht nur ich kam dorthin; Teilnehmer und Lehrkräfte aus Europa, Israel, China, Australien und den USA reisten an, Masterstudenten, Doktoranden, Postdocs, Dozenten und Professoren. Das ganz große Ganze also. Alle verband die Begeisterung für ein linguistisches Feld und so war schnell egal, welchen Titel man trug (oder eben, wie ich, noch keinen). Wir verbrachten dort fünf spannende und sehr ausgeglichene Tage mit Seminaren von Suzanne Aalberse (Universiteit van Amsterdam), Jonathan Culpeper (Lancaster University), Spiros Moschonas (University of Athens), Taru Nordlund (University of Helsinki), Simon Pickl (Universität Salzburg) und Israel Sanz-Sanchez (West Chester University), aber auch mit Gesprächen bei Social Events wie Käsefondue, Wanderung oder Abschiedsessen. Ich bekam neue Perspektiven auf Fragen der Disziplin und Einblicke in Bereiche, die mich bis dahin weniger beschäftigt hatten. Und wer am Abend die (Zwischen-)Ergebnisse seiner oder ihrer Forschung präsentierte, bekam interessierte Rückfragen und Hinweise. Neue Ideen entstanden, bei mancher alten musste man vielleicht die Beweisführung noch einmal mit stärkeren Indizien nachbessern, aber so oder so: Man wurde mit seinem Projekt ernst genommen. Mit diesem Rückenwind ging es schließlich wieder zurück an den heimischen Schreibtisch. Zurück zu meinem eigenen kleinen Kriminalfall, den ich noch zu klären hatte.

Jan Niklas Heinrich
KSM Studierender (Reisekostenunterstützung)

Ein verlorenes Jahrzehnt? Ein kurzes Nachdenken über die 1990er

Die 1990er waren die Goldenen Jahre des Westens im 20. Jahrhundert: Die Welt war von dem Schrecken des Kalten Krieges befreit, der stalinistische Osten längst auf dem Weg in die Demokratie. Das Gesellschaftssystem des Westens hatte gesiegt und sich als das überlegenere erwiesen. Zu dieser Systemfrage hatten die Kommentatoren aus allen politischen Richtungen die bipolare Welt nach dem Zweiten Weltkrieg stilisiert: Entweder-Oder, Schwarz oder Weiß (jaja, die wenigen Versprengten der Blockfreien vergaß man allzu gerne). Die Dotcom-Blase war noch in weiter Ferne, die Wirtschaftsleistung und der Wohlstand der westlichen Industriestaaten waren auf einem hohen Niveau und die Schere zwischen arm und reich klaffte noch nicht ordinär auseinander: Der gesellschaftliche Reichtum war noch gleichmäßiger verteilt als in der Zeit danach. Vor dem Schlafengehen beschäftigte man sich mit den Ausläufern der Postmoderne-Debatte, da man mit dem Mauerfall nochmal an einer neuen Facette herumkauen konnte. Der Computer hatte endgültig seinen kommerziellen Durchbruch und das Internet seine Unschuld noch nicht verloren. Die letzten Stellvertreterkriege des Jahrhunderts auf dem Balkan und der Konflikt am Golf schärften das Profil des Westens und bestätigten ihn ebenso in seiner Überlegenheit wie das Ende der Apartheid in Südafrika. Die Kulturindustrie feierte sich selbstbewusst wie kaum zuvor, Selbsthinterfragungen wie sie noch von den Eagles (we are all just prisoners here, of our own device) oder von Simon & Garfunkel (silence like a cancer grows) Jahrzehnte vorher vorgenommen wurden, fanden erst in der Verunsicherung der 2000er Jahre wieder ähnlich Raum und Resonanz. Die Popkultur des Westens in den 1990ern war selbstverliebt wie nie zuvor und selbstbewusst wie nicht mehr danach.

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Der Kreislauf des Lebens – Ausstellung zum Thema der Vergänglichkeit

Das KSM-Projekt „How to Write a Review“ beschäftigt sich mit dem Verfassen von Kritiken zu verschiedenen Themen, wie etwa einer Literaturkritik, Kunstkritik oder Restaurantkritik.

Gemälde, Skulpturen, Fotographien, Collagen und Zeichnungen. Mit Hilfe all dieser Materialien experimentiert der Künstler John Olsen und überschreitet dabei die Grenzen von Natur und Kultur.

Anlässlich seines 80sten Geburtstages hat das Kunstmuseum in Ribe – welches als anerkannte unabhängige Institution zu den ältesten Museen des Landes Dänemarks zählt – eine Ausstellung in der ersten Etage der stattlichen Villa organisiert.

Schon wenn man das schlossähnliche rote Gebäude im Stil der Renaissance betritt, empfangen einen die hohen Räumlichkeiten in einer freundlichen Atmosphäre und die erhabene Holztreppe, die man in zur Ausstellung hinauf schreitet, steigert die Vorfreude auf die interessanten und vielfältigen Kunstwerke von John Olsen. Die Ausstellung selber, die noch bis zum 21. Mai 2018 in Ribe stationiert ist, beschäftigt sich im Allgemeinen mit der Natur und Kunst. Im Speziellen geht es um den Tod, das Vergängliche, die Geburt sowie Existenz, aber auch um Sinnlichkeit und Erotik. Seine Kunstwerke sind in unterschiedliche Episoden seines Lebens sowie Thematiken unterteilt ausgestellt und erleichtern dem Besucher dadurch die Auseinandersetzung mit den teilweise doch sehr skurrilen aber auch zum Nachdenken anregenden Werken.

John Olsen begann seine Karriere mit dem Zeichnen von toten Vögeln für wissenschaftliche Bücher. Generell sind Vögel für ihn ein zentrales Thema seiner Arbeiten, sodass er sie immer wieder in unterschiedlichsten Formen darstellt. Während dieser Episode stellte er jedoch fest, dass er Kunst weiter fassen und sich nicht auf einen Schwerpunkt spezialisieren wollte. Dies erklärt auch die Wandlung seines Stils im Laufe seines bisherigen Lebens sowie seine Experimentierfreude. Seine Freude daran macht sich im Laufe der weiteren Episoden und somit seiner folgenden Lebensjahre deutlich bemerkbar. Dabei gibt es skurrile Darstellungen in die der Betrachter einiges interpretieren kann – wie zum Beispiel seine „Sweat Drawings“, die er in der Sauna kreierte und mit Hintergrund dieses Wissens leicht verstörend wirken, Gemälde die der passionierte Schlachter mit den Körperteilen oder Organen von geschlachteten Tieren fertigte und die dem Besucher einen Schauer des Ekels und gleichzeitig der Faszination über den Rücken laufen lassen – ebenso wie eindeutig gemalte Kunstwerke wie die Silhouette einer nackten Frau oder unterschiedlichste Zeichnungen von Tieren. Und auch in Collagen oder Kollektionen und Skulpturen arbeitet John Olsen die Themen des Vergänglichen sowie des Todes auf. Hin und wieder irritiert den Betrachter die scheinbar unzusammenhängende Ausstellung, die großen Stilsprünge sowie die ständige Auseinandersetzung mit dem Verfall, muss jeder sich dadurch auf die eine oder andere Weise mit der eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen. Möglicherweise gerade deshalb hallt die Ausstellung noch lange nach und beschäftigt die Gedanken und die Frage nach der eigenen Existenz noch nach Tagen.

Schön wären hin und wieder Hinweisschilder zu den einzelnen Arbeiten, sodass der Betrachter die Möglichkeit hat mehr über die Entstehungsgeschichte dieser zu erfahren. So wird ein Gemälde zum Beispiel noch interessanter und ermöglicht neue Eindrücke, nachdem man erfahren hat, dass es mit einer Placenta gemalt wurde oder das Nacktschnecken mit Pigmenten bestäubt das Bild in einem langen Prozess „bekrochen“ haben. Diese Informationen erhält man jedoch nur, wenn man durch die Ausstellung geführt wird.

Ansonsten lässt sich über die Gestaltung, das Ambiente und die Ausstattung des Museums nur positives vermerken. Die Werke sind liebevoll ausgesucht und gut in Szene gesetzt, der Besucher fühlt sich rundum wohl und ist beeindruckt von den Räumlichkeiten und der Atmosphäre des Gebäudes und anliegenden Gartens.

Auch wenn die Ausstellung leider bald weiter zieht, lohnt sich ein Besuch des Kunstmuseums in Ribe. Das wunderschöne restaurierte Gebäude, die Sammlung dänischer Kunst von 1570 bis 1950, der beeindruckende Garten mit dem Museumscafé sowie wechselnde Ausstellungen (vom 09. Juni bis zum 23. September 2018 beherbergt das Museum ausgesuchte Werke aus der Sammlung des Museums Ordrupgaard zum Thema „Goldenes Zeitalter und grüne Wälder“), aber auch die alte Stadt Ribe lohnen sich für einen Ausflug und laden zum Verweilen ein.

Franziska Kuhlmann┃ 15. Mai 2018┃ Europa-Universität Flensburg

John Olsen’s ‚Impressions of Life‘ at Ribe Art Museum

Das KSM-Projekt „How to Write a Review“ beschäftigt sich mit dem Verfassen von Kritiken zu verschiedenen Themen, wie etwa einer Literaturkritik, Kunstkritik oder Restaurantkritik.

A private villa turned museum quite charmingly offers the ideal space for an intimate, personal art exhibition. The entrance hall immediately hints at the splendor of the building, with gorgeous statues and intricate floor and ceiling designs, and from there, divided by a glass door, the first part of the exhibition is displayed – the Golden Age of Danish art, framed in decadently thick golden frames that only add to the feeling of splendor. Everything about this room, from the beautiful oil paintings on canvas to the large marble statue to the exquisite white stucco designs on the ceiling invite to dwell longer and feel most welcome.

The centerpiece of the exhibition, presented on the entire top floor of the museum, focuses on the work of Danish artist John Olsen – from his early years as an apprentice artist to his later work.

As the title of the exhibition, Impressions of Life, implies, the art depicted in the exhibition offers an insight into John Olsen’s work throughout his different stages of life, presented almost like chapters in a book of life and art. The exhibition begins with a display of his earliest drawings, studies of birds so detailed they seem almost scientific.

Early on there seems to be a theme apparent, a strong focus on nature and animals, on the cusp of life and death. The titles of the different selections of art highlight this interrelation between life and death – Growth and Decay, Cadaver, Chasing Birds and Animals. More than anything, these titles skillfully reflect the art that is displayed and invite to stay longer and ponder on their meaning.

Walking through the different rooms displaying Olsen’s work, it becomes apparent that the artist masters various different techniques, from drawings with pencil on paper to prints and etchings to photography and collages. But most striking are the giant drawings with pigment on paper exhibited in the largest room of the top floor, categorized under the title Impressions of Life.

From afar, they seem to be just giant paintings, but only upon taking a closer look do the different John Olsen: Gråkrager. (Crows). 1959. Photo: Kirstine Mengel materials used for the art become visible. Hides, plants and animal organs among other materials are pressed into the pure color on the paper, leaving a coincidental imprint. Especially these works highlight the symbiosis of life and death, art and nature.

However, these works are on the brink of morbidity, and perhaps not everyone is going to enjoy the idea of a dead sheepskin being used to create art. Especially in the installment of three glass cases does this morbidity strike the eye. Olsen possesses a large collection of dead things and strange objects – others might label them as trash – that he displays in glass cases which he calls “wonder cases”. I would not go so far as to call them a wonder, or even wonderful, but what they quite successfully achieve is a further insight into the mind of Olsen as an artist, highlighting again his focus on nature, animals and death.

The museum itself – despite its rather small rooms – works excellently for the exhibition of John Olsen’s art, with his works arranged in such a way that does not feel crowded. Instead, the dimmed lights throughout many of the rooms, along with the soft gray and beige wall colors allow for a more intimate and close-up feeling, inviting to stand closer to the paintings and really take in their intricate character. The different rooms are separated by black curtains, and stepping through them is highly anticipated, as it feels like stepping into a new chapter of art.

The overall atmosphere of the art museum is calm and personal, and the many seating opportunities along with further reading material on the artists or the museum’s   history particularly invite to prolong the stay.

A visit to Ribe Art Museum is definitely worth its while and the art exhibition of John Olsen, which will remain at Ribe until the 21st of May before being passed on to the Faaborg Museum on Funen, will definitely leave a long-lasting impression.

Marie Hartkopf┃ 27th April 2018┃ Europa-Universität Flensburg