Praktikumsbericht: Goethe-Institut Boston

von Hanna E.

Ich entschied mich für ein Praktikum in der Programmarbeit im Goethe-Institut Boston aus verschiedenen Gründen. Zum einen wollte ich die Arbeit in einem Kulturunternehmen und spezifisch im Kuratieren von kulturellen Events hineinschnuppern. Zudem freute ich mich darauf, den transatlantischen Kulturaustausch kennenzulernen und bei diesem mitzuwirken. An dem Standort des Goethe-Instituts in Boston war ich besonders interessiert, da mich die Zusammenarbeit mit den vielen Universitäten, wie Harvard und MIT, in der Umgebung und das vielfältige Programm interessierten.

Meine Aufgaben drehten sich vor allem um das Organisieren, Bewerben und Durchführen der Veranstaltungen. Zusammen mit meinen zwei Kolleginnen und dem Direktor des Goethe-Instituts kuratierte ich die zukünftigen Events. Bei dem Auswählen der zukünftigen Programmpunkte konnte ich als Praktikantin nicht ganz so viel aktiv mitwirken, da das Programm oft schon sehr weit im Voraus geplant wird und viele komplizierte Faktoren in die Entscheidungen fließen. Ich konnte allerdings an allen diesbezüglichen Meetings teilnehmen und mich auch mit Ideen aktiv einbringen. Zudem war ich für die Website des Kulturprogramms, das Updaten verschiedener Eventkalender und das Erstellen von Werbemitteln wie Flyern zuständig. Bei zwei kleineren Events durfte ich außerdem die Hauptverantwortung übernehmen und war diesbezüglich für den Kontakt mit den Künstler*innen und das Koordinieren der Events verantwortlich. Bei der Durchführung der Kulturveranstaltungen war es meine Aufgabe, die Technik zu bedienen, den anschließenden Empfang vorzubereiten, die Künstler*innen zu betreuen und bei anderen Tätigkeiten wie Social Media oder Ähnlichem auszuhelfen, wenn nötig. Diesen Teil der Arbeit mochte ich besonders, da ich hier nicht nur das vielseitige Kulturprogramm ansehen konnte, sondern auch den Kontakt zu vielen faszinierenden Künstler*innen, wie zum Beispiel Luisa Neubauer oder Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, knüpfte. Neben meinen Aufgaben in der Programmabteilung konnte ich auch in anderen Bereichen mithelfen und diese so etwas kennen lernen. Hier erledigte ich kleinere Aufgaben für die Verwaltung, besuchte Collegekurse als Teil des Sprachprogramms und schnupperte in die Social-Media-Arbeit.

Alles in allem hat mir meine Zeit im Goethe-Institut Boston sehr gut gefallen und ich kann das Praktikum nur wärmstens weiterempfehlen. Mein Team hat mich immer unterstützt und mich in alle Prozesse miteingebunden. Das kulturelle Programm reichte von Konzerten, zu Lesungen und politischen Diskussionen, bei welchen ich mit verschiedensten Organisationen, wie dem Boston Book Festival, Harvard oder dem MIT zusammenarbeiten konnte. Dadurch, dass in meinem Zeitraum sehr viele Events geplant waren und eine meiner zwei Kolleginnen für einen längeren Zeitraum ausfiel, musste ich zeitweise sehr viele Überstunden machen, die ich allerdings später problemlos abbauen konnte. Es wird zudem erwartet, dass man bei den meisten Events, die meist abends und am Wochenende stattfinden, aushilft, was zu unregelmäßigen Arbeitszeiten führt. In meiner Zeit im Goethe-Institut Boston habe ich viel gelernt, was mir bestimmt in meinem späteren Berufsleben weiterhelfen wird.

Praktikumsbericht: EAF Berlin

von Anna B.

Mein Praktikum habe ich als Werkstudentin in der Europäischen Akademie für Frauen in Wirtschaft und Politik Berlin (EAF Berlin) absolviert. Die EAF Berlin ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich im Rahmen unterschiedlicher Projekte für Gleichstellung und Diversität einsetzt. Die Themen der Organisation umfassen Chancengleichheit, Vereinbarkeit und Führungsstrukturen sowie Parität und Partizipation, wobei die EAF Berlin als Beratungs- und Forschungsorganisation auftritt.

Ich war im bundesweiten Bündnisprojekt „Gemeinsam gegen Sexismus“ eingebunden und hatte hier die Chance, in alle Projektbereiche Einblick zu bekommen. Das Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ zielt darauf ab, Sexismus in unterschiedlichen Branchen strukturell abzubauen. Entsprechend besteht die Arbeit im Projekt auf der einen Seite aus der Organisation des Netzwerks aus derzeit rund 900 Bündnispartner*innen, sowie der Veröffentlichung und Verbreitung von kostenlosem Informationsmaterial zu Sexismus und seinen Folgen für Bündnispartner*innen und die breite Öffentlichkeit auf der anderen Seite. Zu diesen Materialien gehören beispielsweise Handreichungen mit teils branchenspezifisch umsetzbaren Maßnahmen zum Abbau sexistischer Strukturen und eine Print On Demand-Ausstellung, die von mittlerweile fast 500 Organisationen ausgestellt wurde und deren Bestellprozess ich administrativ betreut habe.

Mit meiner Arbeit im Bündnis war ich in alle Bereiche eingebunden und konnte aktiv mitwirken. Ich habe unter anderem bei der Vorbereitung und Durchführung von unterschiedlichen Veranstaltungen unterstützt, in der Öffentlichkeitsarbeit die Social Media-Kanäle gepflegt und Webseitenbeiträge geschrieben, mit einer weiteren Kollegin und in Zusammenarbeit mit Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen ein Glossar mit Sexismus-relevanten Begriffen veröffentlicht und bei der Durchführung der Wirkungsmessung des Projekts mitgearbeitet.

Zu den Veranstaltungen des Bündnisses, bei deren Vorbereitung ich unterstützen konnte, gehörten neben Netzwerktreffen auch Aktionstage und eine internationale Fachkonferenz. Als Netzwerktreffen werden Online-Veranstaltungen verstanden, die jeweils unterschiedliche Themen in den Mittelpunkt stellen und den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, sich inhaltlich zu einem Thema zu informieren, sich mit Fragen und Anmerkungen einzubringen und ihr eigenes Netzwerk zu stärken. Bei diesen Veranstaltungen konnte ich mich am aktivsten einbringen. Das letzte Netzwerktreffen hat im Herbst 2025 stattgefunden und basierte auf der Zusammenarbeit der EAF Berlin mit dem Kompetenzzentrum für Berliner Handwerker*innen. Neben dieser Veranstaltung habe ich auch in vorhergegangenen Netzwerktreffen Protokoll geführt, teils die Suche und Anfrage von Referent*innen und die Vor- und Nachbereitung in der Öffentlichkeitsarbeit übernommen.

In der Öffentlichkeitsarbeit des Projekts hatte ich neben der Arbeit an Webseitenbeiträgen auch die Verantwortung für die selbstständige Pflege der Social Media-Kanäle. Dazu gehörte das Erstellen von Redaktionsplänen und Posts zu unterschiedlichen Themen. Außerdem habe ich kurze Interviews zur Vorstellung einiger Good Practices von Bündnispartner*innen vorbereitet und durchgeführt.

In meiner Zeit in der EAF Berlin habe ich sehr viel lernen können und tatsächliche Verantwortung in Projektbereichen bekommen, deren Existenz mir vorher nicht direkt bewusst gewesen wäre. Gleichzeitig habe ich den Umgang mit administrativen und anderen Tools, beispielsweise zum Erstellen von Umfragen, vertiefen können und inhaltlich viel von meinen Kolleginnen im Projekt und der Gesamtorganisation sowie von externen Expert*innen aus unterschiedlichen Feldern mitgenommen.

Praktikumsbericht: Campusengel

von Afi S.

Im Rückblick auf mein bisheriges Universitätsleben muss ich eins zugeben: Meine gesamte Universitätslaufbahn war im Grunde nichts anderes als ein langes Auslandsstudium. Und wie es das Schicksal so wollte, begann alles mit einem Termin im International Office in Singapur, als mein Interesse für ein Bachelorstudium in Australien geweckt wurde. Dabei war die umfassende und persönliche Unterstützung der Mitarbeitenden von großer Hilfe, ohne die meine Erfahrung vermutlich ganz anders ausgesehen hätte.

Als englische Muttersprachlerin mit visuellen und redaktionellen Fähigkeiten sowie einem starken Interesse an Kultur (Sprache und Medien) wollte ich diese Art der Unterstützung also an abenteuerlustige Studierende zurückgeben – und so begann meine Praktikumserfahrung als sogenannte „Campusengel” an der Europa-Universität Flensburg (EUF).

Anstatt nur „ergoogelbare“ Fakten anzubieten, sah ich die Rolle von Campusengel als eine Gelegenheit, einen möglichst sicheren Raum für neue Studierende aus unterschiedlichsten Lebenswelten zu schaffen. Als selbst internationale POC und queere Studentin bestand meine Vision als Campusengel darin, Studierende auf ihrem geographischen und emotionalen Weg durch ihr neues Uni-Leben zu begleiten – und dabei sicherzustellen, dass sie sich dabei auch in ihrer eigenen Haut wohl und sicher fühlen.

Beim ersten Kennenlernen-Meeting machten wir uns mit dem ganzen Campusengel-Team, das aus Studierenden mit diversen Hintergründen bestand, vertraut, um zusammen unsere Verantwortungen und Aufgaben zu definieren. Diese lauteten wie folgt:

• Unterstützung aller neuen Studierenden bei administrativen Angelegenheiten sowie bei ihrer sozialen Integration

• Personalisierte Unterstützung von diversen Studierenden aus verschiedenen Ländern, Hintergründen und mit besonderen Bedürfnissen

• Betreuung und wenn nötig Begleitung bei Wohnungssuche, Besichtigungen sowie anderen wichtigen Terminen

• Konkrete Vorbereitung (Budgetplanung, Organisation, Marketing etc.), Koordination und Durchführung von Veranstaltungen, Tagesausflügen und Exkursionen sowie Teilnahme an den Aktivitäten

• Info-Desk Support für offene Gespräche und direkte Unterstützung bei allem rund um Universitätsleben inkl. praktischen und bürokratischen Belangen.

Besonders spannend fand ich den Einführungsworkshop zum Diversitätstraining, der bereits zu Beginn des Praktikums von der Hauptkoordinatorin des International Office EUF Frau Lucila Morales de Mittag organisiert wurde, um uns auf die Arbeit als Campusengel vorzubereiten. Es wurden die Grundlagen von Vielfalt und Inklusion in sozialen und insbesondere akademischen Kontexten vermittelt. Ziel war dabei, das Bewusstsein für Unterschiede zwischen Menschen, eigenen Privilegien, Machtverhältnissen und struktureller Diskriminierung zu fördern und den offenen und empfindungsvollen Umgang miteinander zu stärken. In Form von offenem Austausch, Rollenspielen und Gruppenarbeit hatten wir die Chance, uns auf solche Themen zu sensibilisieren. Dies lag mir sehr am Herzen, weil insbesondere wir im besten Fall die erste Beratungsstelle bei vielen Studierenden wären.

Zum Abschluss durften wir die Veranstaltung des Jahres „The Intercultural and Diversity Celebration” organisieren. Als kreativer Kopf entschied ich mich, den Marketing- und Vertriebsbereich zu leiten. Ich durfte dabei die Marketingkampagne des Jahres konzipieren, Designmaterialen wie Broschüren, Poster, Plakate und Tickets entwerfen und mich um den Ticketvertrieb kümmern. Dieser besondere Abend sollte im Zeichen von Interkulturalität, Diversität und Offenheit stehen, und den Studierenden die Möglichkeit bieten, daran teilzunehmen und ihre Talente zu offenbaren. Von der palästinensichen Kuffiyeh bis zum indischen Saree konnte ich an diesem Abend auf der Bühne miterleben, wie die Studierenden voller Stolz und Verwundbarkeit ihre Herkunft präsentierten. „The Intercultural and Diversity Celebration” war also durchaus eines meiner Highlights in meiner Zeit als Campusengel.

Kurz gesagt: Internationale Zentren sind von unschätzbarem Wert. Deshalb bin ich sehr dankbar – sei es durch visuelle Inhalte oder persönliche Beratung – neuen Studierenden vermitteln zu können, dass das International Center der EUF für sie da ist. Meine Zeit beim International Center EUF hat mir eine Perspektive gegeben, wie ich meine Zukunft und Karriere gestalten könnte — also im Kern von Kultur und Diversität und aus diesem Grund kann ich es auf jeden Fall empfehlen.

Praktikumsbericht: Spielköpfe

von Afi S.

Aus einer mehr oder weniger ernsthaften Diskussion unter Freundinnen über mögliche Weihnachtsgeschenke entstand die perfekte Idee: ein besonderes Deck an Spielkarten. Dabei ist mir die Firma Spielköpfe zum ersten Mal begegnet – die Firma, bei der ich später mein Praktikum absolvieren würde.

Warum ich mich unter den Spielköpfen sah, kann ich anhand ihrer Werte aufzeigen: Spielköpfe setzt sich stark für Gendergerechtigkeit, Vielfalt und Nachhaltigkeit ein – Werte, die mir enorm am Herzen liegen. Um die Themen zugänglich und auf spielerische Art und Weise zu vermitteln, stellt dieses junge Start-Up die Spielwelt auf den Kopf, indem es Produkte (wie Spielkarten) neu interpretiert. Außerdem bietet es Workshops in Schulklassen, Uni-Gruppen und Firmen über unterschiedliche Schwerpunkte an (von Privilegien bis zum weiblichen Zyklus). Beim ersten Kennenlernen per Zoom-Meeting wurde bereits mein Aufgabenbereich als Grafikdesign-Praktikantin abgesteckt:

– Gestaltung und Layout-Erstellung von Marketingmaterialen (wie Festivalplakate, Aufkleber, Instagram-Stories und -Posts)

– kreative Produktion von Bild- und Videomaterial (u. a. Produktfotografie)

– Unterstützung von Produktgestaltung und -konstruktion.

Dadurch, dass ich die Einzige im Team war, die bereits über Kenntnisse im Bereich Design verfügte, übernahm ich viel Verantwortung und mir wurde viel Vertrauen beim Erledigen meiner Aufgaben geschenkt. Natürlich musste ich mich trotzdem an einem bereits bestehenden Style-Guide des Spielköpfe-Brandings orientieren, damit das Markenbild konsistent blieb. Innerhalb dieser groben Richtlinie konnte ich meine Kreativität ausleben. Neben Design konnte ich auch in andere Bereiche hineinschnuppern. So durfte ich unsere Produkte bei Messeveranstaltungen vorstellen und die Spielköpfe-Botschaft verbreiten. Für mich als Anfängerin der Vertriebswelt war diese Erfahrung sowohl aufregend als auch spaßig.

Obwohl ich den Großteil meines Praktikums im Home-Office verbrachte, fuhr ich mindestens einmal pro Woche nach Kiel zum Spielköpfe-Büro, um mir Einblick in den Büroalltag zu verschaffen. So konnte ich beispielsweise an wichtigen Team-Abstimmungen wie dem Strategie-Treffen oder Unternehmungen wie den gemeinsamen „veganen Donnerstagen” teilhaben, an denen wir Mittagessen kochten. Während des Strategie-Treffens mit 3-monatigem Turnus werden alte Ziele und Meilensteine gemeinsam evaluiert und danach neue strategische und finanzielle Ziele herausgearbeitet.

Als besonders spannend empfand ich das Konzipieren des neusten Projekts: den ersten gendergerechten und diversen Tischkicker*innen-Figuren. Meine Hauptaufgabe bestand hier darin, die Zeichnungen verschiedener Künstler*innen zu kuratieren und grafisch zusammenzufügen. Fiel uns eine Ungereimtheit auf, wurde der/die Künstler*in kontaktiert und aufgefordert, die Zeichnung zu überarbeiten. So lief die Feedbackschleife weiter, bis die unterschiedlichen Illustrationen harmonierten, und erst danach wurden die Marketingmaterialen von mir entworfen. Zum Launch der Tischkicker*innen organisierten wir bei der Millerntor Gallery ein Kicker-Turnier, bei dem Teilnehmer*innen sogar gegen die aktuelle Weltmeisterin Maura Porrmann antreten durften. Hier fotografierte ich die wichtigsten Momente des Launchs und filmte eine kurze Q&A-Session mit Maura.

Genauso herzlich, wie das Spielköpfe-Team mich empfing, hat es sich bei mir wertschätzend verabschiedet. Mein Praktikum bei Spielköpfe ist nun vorbei, aber die lehrreiche Praktikumserfahrung wird mir immer in bester Erinnerung bleiben. Studierenden, die also Einblicke in die aufregende Start-Up-Szene erhaschen und je nach Art ihrer Fähigkeiten einen positiven Beitrag leisten wollen, empfehle ich eingehend, sich bei Spielköpfe als Praktikant*in zu bewerben!

Praktikumsbericht: Bonnier Rights

von Anaëlle H.

Ich habe mein Auslandspraktikum bei Bonnier Rights in Stockholm gemacht. Bonnier Rights gehört zu Bonnier Books, die wiederum zur Bonnier Group gehören. Die Mediengruppe, die auch ihren Hauptsitz in Stockholm hat, vereint hauptsächlich Buch- und Zeitungsverlage aus zwölf verschiedenen nordeuropäischen Ländern miteinander, ist jedoch auch an Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. Bonnier Rights ist eine der größten Literaturagenturen Schwedens. Sie ist dafür zuständig, die Buch- und Übersetzungsrechte, der hauptsächlich schwedischen Bücher von Bonnier Books, in das internationale Ausland zu verkaufen. Unser Kernteam bestand mit mir aus fünf Agentinnen, deren Aufgabenbereiche nach Genres oder Zielgruppen ausgerichtet waren. So waren einige z.B. auf Sachbücher, Romane, Krimis oder Kinderbücher spezialisiert. Die Agentinnen reisen auch häufig zu internationalen Buchmessen, ich war jedoch die ganze Zeit im Verlag in Stockholm.

Ich habe größtenteils die Bereiche Kinderbuch und Nordic Manga unterstützt. Für das Kinder-buch habe ich z.B. Pitches vorbereitet, in denen alle relevanten Infos, Rezensionen, USPs und eine Zusammenfassung des Buches enthalten waren. Diese wurden dann als Marketingmaßnahme weltweit an Verlage oder andere Agenturen verschickt. Der Bereich Nordic Manga war gerade erst dabei, sich zu etablieren, sodass ich hier hauptsächlich dabei geholfen habe, internationale Verlage ausfindig zu machen, die Interesse an Manga oder Graphic Novel haben könnten. Außerdem durfte ich an Meetings teilnehmen, in denen z.B. besprochen wurde, welche Titel in die nächste Vorschau aufgenommen werden oder wie gut sich welche Titel im Ausland verkaufen.

Meine Kolleginnen haben hauptsächlich auf Englisch kommuniziert und für mich auch alle Meetings auf Englisch abgehalten. Da die Agentur sehr viel Kontakt ins Ausland hat, war es gar kein Problem, das Praktikum auf Englisch durchzuführen. Ich glaube, darin lag zugleich auch meine größte Herausforderung, von Anfang an sehr viel direkten und internationalen Kund*Innenkontakt zu haben, der zu potenziellen Deals führen könnte. Mein Team war allerdings sehr lieb und hilfsbereit, sodass ich immer Fragen stellen konnte, mich nie hilflos gefühlt habe und eine ganz neue Verlagsperspektive kennenlernen durfte.

Praktikumsbericht: Schleswiger Nachrichten

von Paula M.

Im Sommer 2024 habe ich ein sechswöchiges Vollzeitpraktikum bei den Schleswiger Nachrichten, die Teil des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages sind, absolviert. Es war mein erstes studienbezogenes Praktikum, da mein Bachelorstudium zum Großteil während der COVID-19 Pandemie stattfand. Die Tage davor war ich dementsprechend nervös, zumal ich noch nie vorher in Schleswig war. Wie sich rausstellte, waren die Sorgen allesamt unbegründet: das Team war klein und sehr freundlich, die Arbeitsatmosphäre angenehm und meine Unkenntnis der Stadt stellte sich auch als eine Art Vorteil heraus, da ich so Schleswig als Teil meines Praktikums erkunden konnte. In den sechs Wochen habe ich etwa 15 Zeitungsartikel verfasst und veröffentlicht, darunter Umfragen, Interviews, Kurzmeldungen und Berichte. Ich habe unteranderem zu Themen wie Urlaub und Ausflüge in und um Schleswig, kommende Veranstaltungen in der Stadt, Bürgerbelange, sowie Neuigkeiten geschrieben. So ziemlich alles davon war neu für mich und dennoch wurde ich nie unfreiwillig „ins kalte Wasser geworfen“, sondern habe immer mitentschieden. Dadurch war es für mich die perfekte Mischung aus nie gelangweilt sein, aber auch nicht überfordert werden. In meiner Praktikumszeit habe ich viel gelernt, insbesondere wie wichtig zielgruppenorientiertes Schreiben ist. Am Ende des Praktikums wurden mir sowohl eine Stelle als freie Mitarbeiterin als auch ein Volontariat im Verlag angeboten. Auch wenn es mich beruflich dann doch in eine andere Richtung gezogen hat, haben mir die Erfahrungen während des Praktikums sowohl beim Schreiben meiner Masterarbeit als auch in Jobs und Praktika, die ich seitdem absolviert habe, immer wieder geholfen und ich bin sehr froh, auf diese Fertigkeiten zurückgreifen zu können. Ich empfehle das Praktikum all denjenigen, die ihren Horizont erweitern möchten, ihre Schreibfähigkeiten und journalistischen Fertigkeiten ausbauen und Berufserfahrung in einem vielseitigen Bereich sammeln wollen.

Praktikumsbericht: Deutsches Museum Nordschleswig, Sønderborg / Dänemark

von Paula M.

Mein Auslandspraktikum habe ich im Deutschen Museum Nordschleswig in Sønderborg, Dänemark, von August bis Oktober 2025 absolviert. Ich bin ohne große Erwartungen oder Vorstellungen in das Praktikum gegangen und habe in Gesprächen mit der Museumsleitung und Archivleitung einen Themenschwerpunkt für mein Praktikum gefunden. Daraufhin habe ich die meiste Zeit mit der Fragestellung verbracht, warum sich so viele Nordschleswiger (dänische Staatsbürger, die Teil der deutschen Minderheit sind) während des zweiten Weltkriegs freiwillig für den Dienst in der Wehrmacht gemeldet haben. Zwar werden viele Menschen, mich am Anfang meines Praktikums eingeschlossen, denken „weil sie eben überzeugte Nationalsozialisten waren“, doch die Quellen zeigen, dass die Gründe und Einflüsse sehr viel vielfältiger und komplexer waren als das. Da ich in Nordrhein-Westfalen geboren und aufgewachsen bin, kam ich erst mit dem Umzug fürs Masterstudium nach Flensburg in den Kontakt mit der deutschen Minderheit in Dänemark und der dänischen Minderheit in Deutschland. Umso wertvoller war die Praktikumszeit in Sønderborg für mich, da ich insgesamt zehn Wochen lang Teil des Museumsteams war und viele verschiedene Menschen aus der deutschen Minderheit kennenlernen durfte. In dieser Zeit habe ich verschiedenste persönliche Nachlässe und Texte gelesen, aus denen die Gründe für eine Freiwilligenmeldung hervorgingen und in denen die komplexe Realität der Zeit immer sichtbarer wurden. Das Praktikum hat mich darin bestärkt, wie wichtig es ist, nicht in „schwarz-weiß“ Denken oder zu simple Abbildungen der Wirklichkeit zu geraten, da diese nie der Komplexität der Welt gerecht werden. Außerdem habe ich in den historischen Quellen immer wieder Parallelen zur jetzigen Zeit gefunden, wie zum Beispiel Textstellen, die Aussagen der AfD widerlegen. Für mich hat dies untermauert wie wichtig die Auseinandersetzung mit Geschichte ist und dass insbesondere die Geschichte der beiden deutsch/dänischen Minderheiten nicht nur von regionalem Interesse ist, sondern einen wichtigen Einblick in die deutsche Geschichte der letzten zwei Jahrhunderte sowie aktuelle Bewegungen darstellt. Somit ist das Praktikum für alle empfehlenswert, die sich für Geschichte, die Region Nord- und Südschleswig und ihre Menschen interessieren, sowie Menschen, die Museumsluft in einem familiären und überschaubaren Rahmen schnuppern wollen. Insgesamt war das Deutsche Museum Nordschleswig ein sehr flexibler Praktikumsplatz. So war es zum Beispiel kein Problem, dass ich montags und dienstags weiterhin als wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni Flensburg gearbeitet habe. Mittwochs bis freitags bin ich dann mit dem Bus nach Sønderborg gependelt. Für den Umfang der 180 Stunden war dies auf jeden Fall machbar, für einen längeren Praktikumszeitraum würde ich das jedoch nur begrenzt empfehlen, da man pro Strecke circa 1,5 Stunden unterwegs ist.

Praktikumsbericht: Goethe-Institut Kopenhagen / Dänemark

von Leonie S.

Ich absolvierte mein „großes Auslandspraktikum“ am Goethe-Institut Dänemark in Kopenhagen. Hier arbeitete ich 2,5 Monate (von Mitte August bis Ende Oktober) in der Kommunikation und Literaturabteilung.

Das Team des Goethe-Instituts Dänemark ist ein kleines, aber eingespieltes Team aus neun Personen und bis zu zwei Praktikant*innen. Ich lernte schnell, dass das Goethe-Institut in Dänemark andere Verantwortungen hat als in anderen Ländern – einfach aufgrund der Tatsache, dass hier bereits eine starke Nähe und Bindung zur deutschen Sprache und Kultur besteht. Da Deutsch als Fremdsprache im dänischen Schulsystem verankert ist, und deutsche Sprache und Kultur auch an verschiedenen Unis im ganzen Land studiert werden kann, sind die Berührungspunkte also ohnehin schon groß. Deshalb fokussiert sich das Goethe-Institut in Kopenhagen auf die Durchführung von Sprachtests, die Betreuung von Deutschlehrkräften und ihren Schulen und die Organisation von Veranstaltungen.

Letzteres war vor allem für meine Arbeit in der Kommunikation und Literaturabteilung interessant. Hier wurde ich in die Durchführung von Veranstaltungen und die Bewerbung dieser eingebunden. Dies beinhaltete die Aktualisierung des Veranstaltungskalenders auf der Webseite des Goethe-Instituts Dänemark mit dem CMS Contens, die Erstellung von Inhalten für Social Media zur Bewerbung der Angebote (Instagram, Facebook und hin- und wieder LinkedIn), aber auch die Vorbereitung, Begleitung und Dokumentation von Veranstaltungen, ebenfalls für Social Media. Der Fokus lag dabei auf den Kulturangeboten des Goethe-Instituts, aber auch Inhalte mit Sprachfokus waren Teil meiner Arbeit. Dabei hatte ich eine Menge kreativer Freiheiten und konnte aktiv eigene Ideen einbringen, die auf die Kommunikationsstrategie des Institutes abgestimmt waren. Besonders viel Freude machte mir hier die Erstellung von Videoinhalten, bei der ich alle Schritte – von Planung, Storytelling und Skripterstellung, über Dreh, bis hin zu Schnitt – kennenlernen oder verfeinern konnte.

Ein weiterer kleiner Teil meiner Arbeit war das Aktualisieren der Literaturdatenbank, in der deutschsprachige Literatur zu finden ist, die ins Dänische übersetzt wurde. Wenn auch die Arbeit selbst diesbezüglich an manchen Stellen monoton sein konnte, gab sie einen tollen Einblick in die Übersetzungsförderung des Instituts. Mein Highlight hier war die Zusammenarbeit mit den Kopenhagener Bibliotheken für einen Instagram-Post, bei dem das Goethe-Institut Übersetzungen deutscher Literatur empfehlen durfte.

Während meiner Praktikumszeit waren wir außerdem damit beschäftigt, den Kulturteil der Webseite neu zu strukturieren. Auch hier hatte ich viel Freude daran, die passenden Bilder auszuwählen und die Webseitentexte ansprechend und präzise zu formulieren.

Insgesamt bietet das Goethe-Institut Dänemark eine tolle Möglichkeit für ein Auslandspraktikum, das einem in (geografischer wie inhaltlicher) Nähe zur deutschen Kultur einen Einblick bietet, wie Deutschland im Ausland repräsentiert wird. Insbesondere die enge Zusammenarbeit des dänischen Institutes mit anderen Kulturinstitutionen und -akteur*innen im ganzen Land, vor allem aber in Kopenhagen, hat mich dabei sehr begeistert, da ich einen umfassenden Einblick in die kulturelle Landschaft der Hauptstadt und die Rolle des Goethe-Institutes innerhalb dieser bekam.

Praktikumsbericht: EDUCA International, Prag

von Valentin R.

Mein dreimonatiges Auslandspraktikum absolvierte ich über das Erasmus+ Programm als Social Media Trainee bei der NGO EDUCA International in Prag. Die Organisation stellt Bildungsangebote und kulturelle Angebote zur Verfügung und fördert damit die Entwicklung von Student*innen, Pädagog*innen und jungen Berufstätigen. Dabei organisiert EDUCA Aktivitäten und bietet u.a. Qualifizierungsprogramme und Praktika an. Außerdem veröffentlicht die Organisation ihre Aktivitäten und Angebote auf verschiedenen Social Media Plattformen, die es im Rahmen des Praktikums zu betreuen galt.

Für die Instagram- und Facebook-Seite erstellte ich Inhalte und veröffentlichte diese zu geplanten Zeitpunkten, manchmal auch spontan. Bei den Inhalten handelte es sich um Berichte/Fotos verschiedenster Veranstaltungen, Erasmus+ Stellenangebote, besondere internationale Tage oder einen Adventskalender. Für den Podcast arrangierte ich die Termine, war selbst in der Rolle des Interviewers und des Interviewten und lud die Folgen auf YouTube hoch. Anschließend ergänzte ich für die englischen Folgen Untertitel, um die Podcasts inklusiver zu machen. Zudem nahm ich an der dreitägigen Konferenz Czeducon teil, die sich der Internationalisierung höherer Bildung verschrieben hat.

Da ich selbst vorher weder privat noch beruflich Social Media in größerem Umfang genutzt hatte, konnte ich viele neue fachliche Fähigkeiten erlernen. Für die Erstellung der Inhalte war Canva zentral, um die Bilder und Grafiken für die Posts zu designen und bearbeiten. Außerdem konnte ich Erfahrungen mit verschiedenen Schnittprogrammen sammeln, mit denen ich Videos für die Instagram-Reels erstellt habe. Mit der Zeit konnte ich ein besseres Auge für gelungene Social Media Inhalte entwickeln. Bei der Planung und dem Upload der Posts war MetaBusiness Suite das zentrale und für mich neue Tool, um den Überblick über das Management der Kanäle zu behalten. Der Umgang mit YouTube Studio war für mich ebenfalls eine neue Fähigkeit, da ich YouTube vorher nur als Konsument genutzt hatte. Außerdem konnte ich bei der Aufnahme des Podcast technische Fähigkeiten erlernen. Diese Skills sind für mich nützlich, da verschiedenste Kulturinstitutionen Social Media zunehmend in ihre Öffentlichkeitsarbeit einbinden.

Nach einiger Einarbeitungszeit war ich mit den fachlichen Aufgaben vertraut. Herausfordernd war für mich dabei vor allem die Aufnahme von Podcasts vor laufender Kamera. Viele neue Menschen in einer fremden Umgebung zu treffen war für mich ebenfalls eine Herausforderung. Außerdem konnte ich kein Tschechisch sprechen, was sich allerdings nicht als Problem herausstellte, da die meisten Menschen gut Englisch beherrschen.

Der Gedanke internationaler europäischer Vernetzung und Bildung hat mir sehr gut gefallen und passte perfekt zu der interkulturellen Ausrichtung von KSM. Das ließ mich viele Aspekte aus dem Studium über Kulturkontakt und Sprache in der Praxis reflektieren, wenn ich sowohl Tschech*innen als auch gleichaltrige Menschen aus anderen europäischen Ländern traf. Ich konnte erfahren, wie wichtig die Arbeit einer kleinen Organisation aus dem NGO- und NonProfit-Bereich ist, um die Förderung internationaler Bildung und Austausch zu fördern. Ich durfte sowohl Tschechische als auch Traditionen und Anekdoten aus anderen Ländern kennenlernen. Das Team von EDUCA nahm mich sehr herzlich auf und unterstützte auch bei Fragen und Herausforderungen rund um meinen Auslandsaufenthalt. Zudem konnte ich viele andere Praktikant*innen aus verschiedenen Ländern dort kennenlernen und private Kontakte knüpfen. Das Praktikum war insgesamt eine erfüllende Erfahrung, die mich fachlich und persönlich weitergebracht hat.

Praktikumsbericht: Scandic Hotel Hamburger Börs Turku, Finnland

von Johanna B.

Im Sommer 2025 habe ich mein 12-wöchiges Praktikum im Scandic Hotel Hamburger Börs in Turku, Finnland absolviert. Für meine Praktikumswahl war es mir wichtig, ein Arbeitsfeld kennenzulernen, in dem interkulturelle Kommunikation, sprachliche Flexibilität und der direkte Kontakt zu Menschen eine zentrale Rolle spielen. Ein internationales Hotel erschien mir dafür besonders geeignet, da dort täglich Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft stattfinden und professionelle Kommunikation den Kern der Arbeit bildet.

In diesen drei Monaten arbeitete ich fünf Tage die Woche in wechselnden Schichten – Früh-, Mittel- und Spätschicht. Das gab mir die Möglichkeit, die unterschiedlichen Tagesabläufe kennenzulernen und meine Flexibilität im Arbeitskontext zu stärken. Mein Haupteinsatzbereich war die Rezeption, wobei ich die ersten Wochen auch im Housekeeping mitarbeitete und zusätzlich auch gelegentlich in der Bar aushalf. Durch die unterschiedlichen Einsatzbereiche konnte ich viele verschiedene Abläufe im Hotel kennenlernen und bekam einen ganzheitlichen Einblick in den Alltag eines großen, internationalen Hotels.

Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit an der Rezeption war die Nutzung des Hotel Cloud Property Management Systems (PMS) – einer professionellen, cloudbasierten Software, die nahezu alle Abläufe im Hotel steuert: von Buchungen und Zimmerzuweisungen über die Rechnungserstellung bis hin zur Kommunikation mit dem Housekeeping und der Erstellung von Berichten und Statistiken. Vor allem am Anfang meiner Zeit an der Rezeption war das System zunächst eine Herausforderung, mich in die vielen Funktionen und Module einzuarbeiten. Doch mit der Zeit entwickelte ich eine Routine und konnte Check-ins und Check-outs, Umbuchungen und Rechnungen selbstständig und sicher durchführen. Die Arbeit mit dem Programm hat mir gezeigt, wie stark Digitalisierung, Organisation und Servicequalität im modernen Hotelalltag miteinander verbunden sind und wie wichtig technisches Verständnis für eine reibungslose Gästebetreuung ist.

Zu meinen weiteren Aufgaben gehörten außerdem das Beantworten von E-Mails, die Bearbeitung spontaner Gästeanliegen sowie die enge Zusammenarbeit mit anderen Hotelbereichen. Besonders spannend war die Kommunikation mit dem Rezeptionsteam, das überwiegend Finnisch sprach, untereinander kommunizierten wir meist auf Englisch, und Gäste betreute ich je nach Situation auf Englisch oder Deutsch. Gerade diese Mehrsprachigkeit machte den Arbeitsalltag abwechslungsreich und ermöglichte mir, mein Englisch zu verbessern und meine Grundkenntnisse in Finnisch praktisch anzuwenden.

Ein weiterer wichtiger Teil meines Praktikums war die Arbeit im Housekeeping-Team. Hier habe ich gelernt, wie zentral Teamarbeit ist, um die hohen Standards eines Hotels einzuhalten und gleichzeitig den stressigen Alltag zu bewältigen. Besonders in den Stoßzeiten war die enge Abstimmung im Team besonders wichtig, um den Wünschen aller Gäste nachzukommen und um einen reibungslosen Check-in zu ermöglichen.

Ein Highlight meines Praktikums war der Nordische Gipfel, der während meiner Zeit in Turku stattfand, mit hochrangigen Gästen, darunter auch der deutsche Bundeskanzler. Für das Hotel bedeutete dies intensive Vorbereitung, wie zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen und minutiöse Koordination zwischen den Abteilungen mit Blick auf jedes Detail. Für mich war es beeindruckend, aus nächster Nähe mitzuerleben, wie ein internationaler Hotelbetrieb auf solch ein Ereignis reagiert.

Rückblickend habe ich während meines Praktikums viel gelernt – sowohl fachlich als auch persönlich. Ich habe meine organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten gestärkt, gelernt, in stressigen Situationen schnell und lösungsorientiert zu handeln, und erfahren, wie wichtig Flexibilität, Spontanität und Eigeninitiative im Arbeitsalltag eines Hotels sind. Besonders spannend und bereichernd war es für mich, dass jeder Tag neue Situationen und Begegnungen brachte und kein Tag dem anderen glich.

Insgesamt hat mich das Praktikum darin bestärkt, dass ich gerne in interkulturellen und kommunikativen Berufsfeldern arbeite. Die Mischung aus Teamarbeit, direktem Gästekontakt und der Verantwortung, auch in stressigen Situationen einen klaren Kopf zu bewahren, hat mir gezeigt, wie vielseitig und lehrreich die Arbeit in einem internationalen Hotel ist. Zudem konnte ich während meiner Zeit im Praktikum viele eigenständige Aufgaben übernehmen und durfte auch eigenständige Entscheidungen treffen, z.B. Gäste upgraden oder umbuchen, Buchungen hinzufügen oder stornieren, Gästeanliegen eigenständig bearbeiten ggf. lösen. Gleichzeitig hatte ich immer ein unterstützendes Team an meiner Seite, das sofort aushalf und mir bei Fragen und Unsicherheiten mit Rat und Tat zur Seite stand.